<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-32290061</id><updated>2011-04-22T05:06:31.492+02:00</updated><title type='text'>Maria in USA</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://maria-in-usa.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32290061/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://maria-in-usa.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Maria Wecke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17985026570050256592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_4229_50k.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>28</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32290061.post-116372168824747799</id><published>2006-11-17T00:47:00.000+01:00</published><updated>2006-11-17T01:01:28.260+01:00</updated><title type='text'>Endspurt...</title><content type='html'>Jetzt, wo sich mein Praktikum hier langsam aber sicher dem Ende zuneigt, wird mir bewusst, wie schnell die Zeit hier vergangen ist und wieviel ich gelernt habe. Die Wissenschaftler hier denken einfach dreimal so schnell und unglaublich kreativ - am Anfang hat mich das überwältigt, und auch jetzt ist es immer noch beeindruckend. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Moment habe ich im Labor noch sehr viel zu tun und versuche, meine Experimente zu Ende zu bringen, um vielleicht doch noch ein paar Daten für die anstehende Posterpräsentation in Lübeck zu erhalten. Ich weiß zwar noch nicht genau, wie ich bis Ende nächster Woche ein Poster fertig haben soll, aber das wird schon noch... Wahrscheinlich würde es mir genauso gehen, wenn ich noch drei Monate hier wäre - man hat schließlich nie zu Ende geforscht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einerseits freue ich mich jetzt schon sehr auf Lübeck, weil mir natürlich Tiark, meine Freunde und Bekannten und natürlich meine Familie ungeheuer fehlen. Andererseits habe ich hier vor allem in den letzten sechs Wochen mit vielen netten Leuten Dinge unternommen, und jetzt, wo ich sie gerade erst richtig kennenlerne, muss ich schon wieder weg. Über viele kleine nette Alltagserlebnisse hier im Lab, beim Sport oder mit Bekannten hier habe ich gar nicht geschrieben, aber ihr könnt mir glauben, so ganz leicht fällt mir der Abschied nicht. Ob Filmabend, Kino oder einfach nur ein Cocktail in einer der Bars, ich habe hier viele interessante Leute aus aller Welt kennengelernt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Wochenende gibt es den vorgezogenen Abschiedslunch mit dem Laborteam. Nächste Woche ist nämlich Thanksgiving, einer der wichtigsten Feiertage hier in den USA, und alle Studenten und die amerikanischen Wissenschaftler fahren zu ihren Familien, um Truthahn zu essen. Die Hälfte unseres Labors ist daher nächste Woche gar nicht mehr in New Haven. Aus dem gleichen Grund werde ich mich wohl auch an diesem Wochenende von meinen Freunden hier verabschieden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich möchte auch unbedingt noch einmal zum Taekwondo, was ich leider in der letzten Woche aufgrund einer Erkältung und der Tatsache, dass ich nie vor 21:00 aus dem Labor gekommen bin, leider nicht geschafft habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also, drückt mir gemeinschaftlich die Daumen, dass ich meinen Koffer rechtzeitig gepackt kriege, mein Poster mit tollen Ergebnissen nach Lübeck maile, und dann am 25.11. den Flieger nicht verpasse!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32290061-116372168824747799?l=maria-in-usa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://maria-in-usa.blogspot.com/feeds/116372168824747799/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32290061&amp;postID=116372168824747799&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32290061/posts/default/116372168824747799'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32290061/posts/default/116372168824747799'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://maria-in-usa.blogspot.com/2006/11/endspurt.html' title='Endspurt...'/><author><name>Maria Wecke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17985026570050256592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_4229_50k.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32290061.post-116300384645450673</id><published>2006-11-06T17:24:00.000+01:00</published><updated>2006-11-11T14:56:19.070+01:00</updated><title type='text'>Mit dem Fahrrad durch New York</title><content type='html'>Am Freitag bin ich nach der Arbeit zu Felix nach New York gefahren, um das Wochenende in der "City" zu verbringen. (Hier redet jeder von New York nur als "The City"). Am gleichen Abend gingen wir erst in einer Pizzeria etwas essen und dann auf eine Party von ein paar Mathestudenten aus Felix' Department. Überraschenderweise kann man auch mit verrückten Mathestudenten Spaß haben ;-)&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5973.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5973.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Samstag war das Wetter zwar kühl, aber sonnig, und so entschlossen wir uns, eine Fahrradtour um Manhattan zu machen. Felix besitzt noch ein zweites Fahrrad, und nachdem wir beide Fahrräder beim nachbarschaftlich betriebenen Fahrradladen flott machen ließen, konnte es los gehen. Von der 6th Street aus gelangten wir nach Osten an den East River (der laut Felix gar kein Fluss, sondern ein Meeresarm ist)  und fuhren am Wasser Richtung Norden. &lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_6017.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_6017.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Weg passierten wir den Wohnkomplex Stuyvesant Town, der in letzter Zeit dadurch zu Berühmtheit gelangt ist, dass er von Immobilienspekulanten aufgekauft wurde und die bisherigen Mieter, v.a. Familien, Rentner und Studenten, aus den relativ preisgünstigen Wohnungen vertrieben werden sollen. An der New York University und der Rockefeller University vorbei ging es schließlich zu den UN Headquarters.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5979.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5979.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5990.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5990.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5981.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5981.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5985.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5985.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Dort finden halbstündlich Führungen statt, und nach einem Sicherheitscheck trafen wir auf unseren (natürlich deutschen, die sind schließlich überall!) UN-Führer. Die Führung fand allerdings auf englisch statt. Interessant war, dass kein einziger Amerikaner unter den 20 Teilnehmern war, sondern nur Inder, Schweden, Brasilianer und Deutsche - na ja, dass die Amis Weltpolitik häufig nicht weiter als über ihre eigene Nasenspitze hinaus betreiben, ist ja hinreichend bekannt. Neben den Konferenzsälen, die man teilweise aus dem Fernsehen kennt, wenn Kofi Annan eine Rede hält, gab es verschiedene Geschenke der Mitgliedsländer zu bestaunen: Von Wandgemälden über kunstvolle Schnitzereien bis hin zu Schiffsmodellen. Natürlich erfuhr man auf der Tour auch sehr viel über Sinn, Zweck und Arbeitsweise der UN und die Weltprobleme, mit denen sich die einzelnen Abteilungen beschäftigen: Von AIDS bis Kinderarbeit über Wahlbeobachtung, Friedenssicherung, Armutsbekämpfung und Bereitstellung von sauberem Trinkwasser bis hin zur nuklearen und sonstigen Abrüstung scheinen die Mitarbeiter der UNO sich wirklich um alles zu kümmern, was die Menschheit quält. Umso erschreckender war dann am Ausgang eine Grafik, die die weltweiten jährlichen Ausgaben für Waffen (780 Milliarden US-Dollar) ins Verhältnis zu denen für Gesundheitsmaßnahmen (21 Milliarden) und Demokratieaufbau (2 Milliarden) setzte. Man muss sich nur einmal vergegenwärtigen, dass das jährliche Budget der UN ein Drittel des Budgets des New York Police Departments beträgt - die UN erscheint einem dann ein bisschen wie Don Quijote oder Sissyphos beim Kampf gegen globale Probleme. Der Besuch bei der UN hat mich nachhaltig beeindruckt und in meiner radikal pazifistischen Grundhaltung bestätigt. &lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5992.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5992.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_6005.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_6005.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_6008.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_6008.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber zurück zu unserer Fahrradtour: Nachdem wir die Franklin D. Roosevelt Island im East River hinter uns gelassen hatten, wandten wir uns an der 96th Street nach Westen und fuhren zum Central Park. Bei wunderschöner Spätnachmittagssonne ging es am großen Reservoir vorbei Richtung Süden. &lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_6018.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_6018.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_6019.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_6019.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_6020.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_6020.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Nachdem wir in einem riesigen Supermarkt am Columbus Circle noch für das Frühstück am nächsten Tag gesorgt hatten, fuhren wir nach Westen und landeten schließlich am Ufer des Hudson Rivers. Von dort aus fuhren wir nach Süden, passierten den Flugzeugträger des Intrepid Sea-Air-Space Museums (nach dem Besuch der Un schenkten wir uns allerdings den Besuch militärischer Prestigeobjekte) und den Lincoln und Holland Tunnel. Auf dem Weg ging die Sonne hinter der gegenüberliegenden Skyline von Jersey City unter. &lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_6024.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_6024.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_6026.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_6026.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_6029.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_6029.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Hinter der ehemaligen World Trade Center Site erreichten wir dann irgendwann die Südspitze Manhattans mit der Fährstation der Staten Island Ferry. Von dort ging es dann wieder nordwärts bis zur Brooklyn Bridge. Und ihr werdet es nicht glauben, trotz meiner Höhenangst (durch die Planken des Fußwegs kann man das Wasser 50 Meter tiefer sehen) bin ich mit Felix mit dem Fahrrad über die Brücke nach Brooklyn geheizt - und weil es so schön war, auf der nahegelegenen Manhattan Bridge gleich wieder zurück nach Manhattan. &lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_6032.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_6032.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Jetzt hatten wir uns aber wirklich eine Stärkung verdient und fuhren direkt nach Chinatown. Beim Ajisen Ramen genossen wir die Nudelsuppen und Teigtaschen und fuhren nach einem Bummel durch die Kitschläden zurück zu Felix' Appartment. Nach einer kurzen Verschnaufpause gingen wir zum Abschluss des Tages noch in einer mexikanischen Bar einen Cocktail trinken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Sonntag frühstückten wir spät und besuchten eine von Felix' Bekannten, um American Football zu schauen und traditionell Chicken Wings und mit Käse überbackene Pommes zu essen. Football ist anscheinend doch etwas komplizierter als große Männer, die versuchen, dem Gegner den eiförmigen Ball abzunehmen, indem sie gegeneinander laufen und übereinander fallen. Jedenfalls gibt es eine Menge Regeln über inkomplette Touchdowns, und wie weit die Mannschaft sich bei jedem Spielzug nach vorne bewegen muss, usw. Wahrscheinlich sind die Regeln für einen Deutschen genauso schwer zu verstehen wie die Abseitsfalle beim Fußball für einen Amerikaner.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_6038.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_6038.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Am Nachmittag trafen wir uns spontan noch zum Kaffeetrinken mit Sarah aus dem juFORUM, die zur Zeit ihr Praktisches Jahr in Providence auf Rhode Island (zwischen New Haven und Boston) absolviert und übers Wochenende bei ihrem Freund Markus in New York zu Besuch war. Und wie das Leben so spielt, kannten sich Felix und Markus von einem Studienstiftlertreffen in New York, das drei Tage vorher stattfand. Womit endgültig bewiesen wäre, dass die Welt ein Dorf ist, wo jeder jeden kennt, und die Deutschen sind sowieso immer überall.     &lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_6043.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_6043.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt; &lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_6047.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_6047.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_6048.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_6048.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32290061-116300384645450673?l=maria-in-usa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://maria-in-usa.blogspot.com/feeds/116300384645450673/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32290061&amp;postID=116300384645450673&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32290061/posts/default/116300384645450673'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32290061/posts/default/116300384645450673'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://maria-in-usa.blogspot.com/2006/11/mit-dem-fahrrad-durch-new-york.html' title='Mit dem Fahrrad durch New York'/><author><name>Maria Wecke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17985026570050256592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_4229_50k.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32290061.post-116248482550186560</id><published>2006-11-02T17:19:00.000+01:00</published><updated>2006-11-02T19:31:19.870+01:00</updated><title type='text'>31.10.2006 - Halloween</title><content type='html'>Heute war Halloween, und Joseph und Janey, eine Bachelorstudentin, die als HiWi in unserem Labor arbeitet, wollten mich zu einem mitternächtlichen Konzert des Yale Orchesters mitnehmen. An Halloween wird nämlich in der Konzerthalle ein von Studenten gedrehter Stummfilm gezeigt, und das Orchester begleitet die Aufführung mit Rock- und Popsongs. Das Ganze ist DAS Ereignis für die Collegestudenten, und alle verkleiden sich. Die Konzerthalle Woolsey Hall ist sehr sehenswert, wie immer hier in Yale perfekt einem europäischen Konzerthaus nachempfunden und hat eine tolle Akustik.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5968.5.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5968.5.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Es waren unglaublich viele Leute bei dem Konzert, und alle hatten kreative Kostüme: Von Elefanten, Quallen und Weintrauben bis hin zu traditionellen Piraten, Prinzessinen, Hexen, heiße Krankenschwestern und Zombies. Ich hatte in letzter Sekunde noch Bonbons und Zuckerstangen auf ein Kleid genäht und ging als "Candy Girl".&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5971.5.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5971.5.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Der Film war eine Parodie auf "Ghost Busters", die Schauspieler waren alles Yale-Studenten, einige Professoren, und die Schauplätze waren Hörsäle, die Bibliothek und Wohnheime auf dem Campus. Dementsprechend enthusiastisch wurde der Film von den Zuschauern aufgenommen, und die Stimmung im Saal war super. Teil der Aufführung war auch eine Tanzgruppe, die den Zombietanz aus Michael Jacksons "Thriller"-Video zur Orchestermusik vorführte - total beeindruckend. Zwar habe ich von den Sketchen, die zwischendurch auf der Bühne dargeboten wurden, nicht allzu viel verstanden (Amerikaner, die schnell in ein Mikrofon sprechen, sind einfach too much), aber Janey und Joseph haben auch als Muttersprachler nur die Häfte verstanden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Halloween, so wie es hier gefeiert wird, ist viel weniger eine reine Marketing-Idee, um mehr Süßigkeiten zu verkaufen, sondern die Leute geben sich wirklich Mühe mit den Kostümen und haben eine Menge Spaß. Gleichzeitig merkt man aber auch, dass es eine Gelegenheit für viele ist, aus den steifen, ungeschriebenen Regeln, die z.B. für Männer-Frauen-Beziehungen gelten, auszubrechen. Es gibt z.B. unterschiedliche, klar definierte Beziehungsstadien, von "exclusive", wo man eine/n feste/n Freund/in hat, bis hin zu "non-exclusive", wo man sich auch mit anderen Dates trifft. Nach etwa zwei Jahren Beziehung kommt hier wohl meist der Zeitpunkt, wenn man entscheidet, ob man sich verlobt oder getrennte Wege geht.  Wenn ich erzähle, dass ich seit 5 Jahren mit Tiark zusammen bin und wir davon 3 Jahre zusammen wohnen, stößt das hier oft auf Erstaunen a la: "When are you gonna get married?" Die europäische Lockerheit in diesem Zusammenhang wird hier sehr wohl wahrgenommen. Jedenfalls, die teils sehr freizügigen Kostüme vor allem der Frauen sind sicher Ausdruck des Ausbrechens aus dem Alltag.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32290061-116248482550186560?l=maria-in-usa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://maria-in-usa.blogspot.com/feeds/116248482550186560/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32290061&amp;postID=116248482550186560&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32290061/posts/default/116248482550186560'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32290061/posts/default/116248482550186560'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://maria-in-usa.blogspot.com/2006/11/31102006-halloween.html' title='31.10.2006 - Halloween'/><author><name>Maria Wecke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17985026570050256592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_4229_50k.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32290061.post-116248155291063221</id><published>2006-11-02T16:20:00.000+01:00</published><updated>2006-11-02T19:57:25.043+01:00</updated><title type='text'>30.10.2006 - Eine Wanderung mit dem Labor</title><content type='html'>Nach einem stürmischen Wochenende zeigte sich am Montag das Wetter von seiner allerschönsten herbstlichen Seite, und unser Labor entschloss sich spontan, aus der Alltagsroutine auszubrechen und in der Umgebung eine Wanderung zu machen. Mit Walther fuhren Pradeep, Joseph und ich nach Nordwesten Richtung Wallingford und Meriden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser erster Anlaufpunkt waren die Twin Peaks, zwei etwa 300 m hohe, nebeneinanderliegende Berge. Auf dem East Peak gibt es einen Schlossturm (Castle Craig). Von dort aus und auch vom West Peak hatte man einen wunderschönen Ausblick auf Connecticut, bis hin nach Long Island. &lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5919.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5919.0.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5921.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5921.0.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5914.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5914.0.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_6210.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_6210.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Sowohl von den Berggipfeln aus als auch auf der Autofahrt war die typische Landschaft zu bewundern: Waldhänge mit herbstlich bunten Bäumen, kleine Flüsschen, Wasserreservoirs (angelegt von den ersten Siedlern) und plötzlich auftauchende schroffe Felswände. &lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5952.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5952.0.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_6216.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_6216.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Nach der ersten Etappe fuhren wir noch weiter nach Norden zum Ragged Mountain. Beim Aufstieg wanderten wir durch den Wald, kletterten über Felsen,  und wurden nach etwa einer Stunde anstrengendem Gekraxel mit einer phänomenalen Aussicht über Täler, Seen und Wald belohnt. Die Farben waren einfach unglaublich, besonders als die Sonne langsam unterging.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_6179.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_6179.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_6265.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_6265.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5960.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5960.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5947.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5947.0.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_6283.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_6283.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_6275.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_6275.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_6205.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_6205.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Am frühen Abend kehrten wir zurück ins Institut, beendeten unsere Experimente, und zumindest ich fiel nach soviel frischer Luft wie ein Stein ins Bett.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32290061-116248155291063221?l=maria-in-usa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://maria-in-usa.blogspot.com/feeds/116248155291063221/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32290061&amp;postID=116248155291063221&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32290061/posts/default/116248155291063221'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32290061/posts/default/116248155291063221'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://maria-in-usa.blogspot.com/2006/11/30102006-eine-wanderung-mit-dem-labor.html' title='30.10.2006 - Eine Wanderung mit dem Labor'/><author><name>Maria Wecke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17985026570050256592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_4229_50k.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32290061.post-116161972092322631</id><published>2006-10-23T17:05:00.000+02:00</published><updated>2006-10-25T19:32:43.486+02:00</updated><title type='text'>21./22.10.2006 - Ein Roadtrip zum Indian Summer</title><content type='html'>Da die Wetteraussichten für das Wochenende vielversprechend waren und die Laubfärbung in Neuengland langsam ihren Höhepunkt erreicht, hatte ich mit Eric und Felix, der dafür aus New York nach New Haven gekommen war, einen Wochenendausflug nach Norden geplant. Ganz zeitig am Samstag fuhren wir in Erics Grand Cherokee Jeep Richtung Norden zur Grenze nach Massachusetts. Auf dem Weg passierten ir Hügelandschaften, Wälder und und überquerten kleinere Flüsse auf den berühmten Covered Bridges. Diese Brücken sind aus Holz und komplett überdacht, und teilweise nur einspurig befahrbar, so dass man sich mit dem entgegenkommenden Verkehr verständigen muss.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5856.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5856.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5859.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5859.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wir fuhren vorwiegend auf kleineren Straßen und kamen an biblisch benannten Orten wie Canaan vorbei. Besonders einfallsreich haben die ersten Einwanderer ihre Orte nicht benannt: Auf unserer Tour begegneten uns Interlaken, Basel, Berlin, Hanover, New Lebanon und Montpelier. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Über Egremont erreichten wir schließlich Great Barrington, wo wir uns zunächst mit Bagels und Suppe stärkten und dann gute zwei Stunden auf dem Appalachian Trail wanderten. Dieser Wanderweg zieht sich auf knapp 2200 Meilen (3500 km) entlang Bergrücken und Tälern der Appalachian Mountains und durchquert die Staaten Maine, New Hampshire, Vermont, Massachusetts, Connecticut, New York, New Jersey, Pennsylvania, Maryland, West Virginia, Virginia, Tennessee, North Carolina, Georgia and Kentucky. Es gibt wohl Wanderer, die die gesamte Strecke in den Ferien bewältigen. &lt;br /&gt;Im Wald kletterten wir über Stock und Stein und genossen schließlich den Ausblick auf den Benedict Pond.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5869.0.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5869.0.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5877.0.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5877.0.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Nach unserer Wanderung machten wir uns auf in Richtung Vermont und stiegen in einem Motel in Williamstown, kurz vor Vermont, ab. Williamstown ist eine nette kleine Stadt mit einem College, und am Samstag abend konnten wir so das Studentenleben in einer Kneipe genießen.&lt;br /&gt;Am nächsten Morgen fuhren wir dann weiter nach Norden, da wir nach Burlington an den Lake Champlain wollten. Auf dem Weg nach Burlington machten wir auf der Suche nach kleineren Straßen als Alternative zum Highway einige kurze Abstecher in malerische Flusstäler. Die Gegend ist sehr ländlich, es gibt viele Farmen und Kuhweiden, und die meist weiß gestrichenen Holzhäuser sehen wirklich so aus wie man es aus Filmen kennt. Neben diesen kleinen Umwegen fuhren wir dann bei Sunderland auf den Mount Equinox, einen etwa 1500 m hohen Berg. Diesen Berg konnte man nur auf einer mautpflichtigen Straße, dem Skyline Drive, aus erreichen, die von Mönchen eines im Tal gelegenen Klosters betrieben wird. Auf dem Gipfel hatte man einen recht schönen Ausblick über den Green Mountain State Vermont, vor allem aber lag dort oben Schnee und es war sehr kalt.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5891.0.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5891.0.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5894.0.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5894.0.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Vom Mt. Equinox fuhren wir dann weiter nach Norden und erreichten am Nachmittag Burlington. Die Stadt liegt am Lake Champlain, der etwa die Ausmaße des Bodensees hat - also für USA-Verhältnisse ein kleinerer See. Es verkehren Fähren zu Inseln und ans andere Ufer. Neben einer schönen Uferpromenade mit Piers und Parks ist vor allem die innenstadt sehenswert. Sie mutet mit Fußgängerzone, Gaslaternen und kleinen Cafes sehr europäisch an - je weiter man Richtung Kanada gelangt, desto europäischer wird es. Leider regnete es in Burlington die ganze Zeit und die Temperatur betrug nur 5ºC, so dass sich unsere Besichtigung auf einen kurzen Bummel durch die Fußgängerzone und ein schönes Stück Kuchen in einem Cafe beschränkte. &lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5898.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5898.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5904.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5904.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt; Dass Amerikaner in ihrer Kleidungswahl oft nicht sehr elegant und auch bei herbstlichen Temperaturen nicht zimperlich sind, habe ich schon des Öfteren mitbekommen (am College sind Flipflops, Shorts oder Jogginghose und ein weiter Uni-Pulli die "Uni"-form ), aber in Burlington wurde dieses studentische Outfit noch getoppt: Eine Studentin trug doch bei 5ºC tatsächlich Flipflops und Shorts, und dazu eine Winterjacke und Handschuhe!&lt;br /&gt;Am späten Nachmittag fuhren wir dann auf dem Highway zurück nach New Haven, wo wir gegen 24:00 dann erschöpft ins Bett fielen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32290061-116161972092322631?l=maria-in-usa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://maria-in-usa.blogspot.com/feeds/116161972092322631/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32290061&amp;postID=116161972092322631&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32290061/posts/default/116161972092322631'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32290061/posts/default/116161972092322631'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://maria-in-usa.blogspot.com/2006/10/2122102006-ein-roadtrip-zum-indian.html' title='21./22.10.2006 - Ein Roadtrip zum Indian Summer'/><author><name>Maria Wecke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17985026570050256592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_4229_50k.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32290061.post-116103941080140291</id><published>2006-10-17T00:55:00.000+02:00</published><updated>2006-10-17T01:06:12.950+02:00</updated><title type='text'>15.10.2006 - Ein Tag am Meer</title><content type='html'>Da das Wetter zur Zeit wunderbar ist (kühl, aber sonnig), bin ich dieses Wochenende zum Lighthouse Point Park, dem südlichsten Punkt in New Haven, gefahren. Wie immer waren die Berichte der Amerikaner bezüglich der Ausdehnung dieses Geländes etwas übertrieben – der Park besteht im Wesentlichen aus einem Strand mit Leuchtturm, einem Holzsteg, etwa 400 m Grünstreifen mit Bäumen und Picknickbänken und einem Parkplatz. Im Sommer fahren die Linienbusse, die auch ich genutzt habe, um zum Park zu gelangen, sogar in den Park hinein. Zur Verteidigung der fußmarschfaulen Amis muss ich allerdings zugeben, dass der Strand sehr schön ist, eher naturbelassen mit Felsen, Muscheln, Algen und vielen Möwen. Es herrschte eine steife Brise, und so setzte ich mich auf eine Bank unterhalb des Leuchtturms und schlürfte meinen mitgebrachten Tee. Zum Abschalten am Wochenende war es wirklich schön, sich den Wind um die Nase wehen zu lassen. Einen eindrucksvollen Blick in die Bucht vor Downtown New Haven konnte ich auch genießen.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5843.0.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5843.0.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5848.0.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5848.0.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5849.0.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5849.0.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5851.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5851.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5855.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5855.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Sonntag abends war ich dann mit Eric, Julias deutschem Bekannten hier, zum Essen in einem Sushi-Restaurant verabredet, und danach sind wir noch in eine Studentenkneipe auf ein Bier und Live-Musik gegangen. Hier sind eigentlich jeden Abend irgendwo Theatervorführungen, Live-Musik oder ähnliche Veranstaltungen – man merkt eben doch den intellektuellen Input der Fakultätsmitglieder und Studenten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten geht mein Alltag hier seinen geregelten Gang, ich verbringe viel Zeit im Labor, finde es aber sehr spannend und hoffe, in den verbleibenden 7 Wochen noch ein paar Ergebnisse für die Präsentation in Lübeck zu erhalten. Hier bin ich mal in meiner Arbeitskleidung in unserem speziellen Labor zu sehen.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5839.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5839.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt; Nächstes Wochenende werde ich wahrscheinlich mit Eric, meinem Kollegen Joseph und dessen Freundin sowie Felix, der aus New York kommt, einen Ausflug nach Norden machen, um in Vermont noch den Indian Summer zu sehen. Da es etwas weiter mit dem Auto zu fahren ist, werden wir wahrscheinlich irgendwo übernachten. Die Laubfärbung ist jetzt schon sehr ausgeprägt, und es wird nicht mehr lange dauern, bis die Blätter von den Bäumen fallen. Herbst und Frühjahr sind hier wohl eher kurze und heftige Jahreszeiten, und im November kann es schon Schnee geben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32290061-116103941080140291?l=maria-in-usa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://maria-in-usa.blogspot.com/feeds/116103941080140291/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32290061&amp;postID=116103941080140291&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32290061/posts/default/116103941080140291'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32290061/posts/default/116103941080140291'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://maria-in-usa.blogspot.com/2006/10/15102006-ein-tag-am-meer.html' title='15.10.2006 - Ein Tag am Meer'/><author><name>Maria Wecke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17985026570050256592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_4229_50k.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32290061.post-116035088502521482</id><published>2006-10-09T01:17:00.000+02:00</published><updated>2006-10-09T17:22:45.903+02:00</updated><title type='text'>Ein paar Alltagsimpressionen</title><content type='html'>Da ich ja nicht immer nur in der Weltgeschichte herumreise, sondern mich die meiste Zeit in New Haven aufhalte, will ich doch mal ein paar Eindrücke aus dem amerikanischen Alltag mit euch fleißigen Lesern teilen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da wäre zunächst mal das Fernsehen: Nicht nur gibt es hier diverse Kabelfernseh-Anbieter, sondern auch die unterschiedlichsten Programme. Von Kochkanälen über Heimwerken über (meist kostenpflichtige) Spielfilmkanäle und Halbseidenes bis hin zu Kinderprogrammen und Religionssendern. Das Niveau der meisten Sendungen ist aber eher niedrig, und so etwas Seriöses wie die Tagesschau gibt es gar nicht. Die meisten Leute schauen nur den Bush-treuen Nachrichtenkanal Fox News, aber ich halte mich an BBC und ans Internet, sowie ans National Public Radio (vergleichbar mit Deutschlandfunk). Letztens habe ich etwas im Fernsehen gesehen, was ich niemals für möglich gehalten hätte: Einen religösen Fanatikersender namens Angel One mit so schönen Sendungen wie "Time for miracles" und "Abortion hurts women". Letztere Show kam scheinbar harmlos daher, mit Interviews von Frauen, die nach ihrer Abtreibung Depressionen bekamen, aber schließlich Hilfe bei einer ganz bestimmten Person fanden: Jesus Christus. Gruselig. Auf dem gleichen Kanal laufen auch schon mal Predigten von Fernsehpriestern, die gegen Homosexuelle, Drogensüchtige und Kriminelle wettern - solche Inhalte fallen hier unter Meinungsfreiheit. Das andere Extrem im Fernsehen sind unzählige pseudo-dokumentarische Sendungen über plastische Chirurgen, die nicht nur Brüste und Fetthüften verschönern, sondern auch Körperteile unter der Gürtellinie, bei denen man niemals gedacht hätte, das man sie verschönern kann. Oh Mann! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interessant ist auch, dass alle Formate und Serien,  die wir auch in Deutschland kennen (wie z.B. Deutschland sucht den Superstar) und die teilweise hier erfunden wurden, hier auch im Fernsehen laufen. Meine Kollegen waren sehr überrascht, dass ich die meisten Serien kenne. Mal schauen, welcher hier in den USA gerade neue Fernsehtrend nächstes Jahr zu uns nach Deutschland schwappt. Ich habe da ja so meine Verdächtigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten habe ich mich hier sehr gut eingelebt, verfolge eifrig meine Experimente und genieße meine freie Zeit mit ein paar Bekannten, die ich hier kennengelernt habe. So war ich letztes Wochenende mit Julia,  einer Deutschen, und Sarah, einer Amerikanerin, die ich beide bei der letzten Filmnacht kennengelernt habe, in einem kleinen Cafe um die Ecke frühstücken. Die Leute hier stehen unheimlich auf Haferflocken und machen auch ganz leckere Müslis daraus: mit Früchten und warmem (!) Joghurt (klingt komisch, ist aber unheimlich lecker). Donnerstag war ich wieder bei der Filmnacht (diesmal Indiana Jones 2 und Freitag abend mit Julia und ein paar ihrer Freunde in einem urigen Pub, mit Riesenburgern und Riesen-Bierkrügen. Das Bier hier schmeckt aber nicht und ist vor allem total dünn. Heute habe ich den Sonntag genutzt, um noch mal    bei wunderschönem Herbstwetter auf den East Rock zu wandern. Dort habe ich auf einer Bank in einem Roman gelesen, den Blick auf New Haven genossen und ein wenig in der Sonne gedöst. Und plötzlich, klingeling, kommt ein Eisverkäufer in einem total bunten Auto um die Ecke, und alle Kinder (inkl. der schon erwachsenen wie mir) stürzten auf den Wagen zu und kauften Eis. Das Eis hier ist übrigens sagenhaft und hat etwa 1000 Kalorien pro Portion, aber ist unglaublich lecker.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32290061-116035088502521482?l=maria-in-usa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://maria-in-usa.blogspot.com/feeds/116035088502521482/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32290061&amp;postID=116035088502521482&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32290061/posts/default/116035088502521482'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32290061/posts/default/116035088502521482'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://maria-in-usa.blogspot.com/2006/10/ein-paar-alltagsimpressionen.html' title='Ein paar Alltagsimpressionen'/><author><name>Maria Wecke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17985026570050256592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_4229_50k.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32290061.post-116000745735890445</id><published>2006-10-05T02:16:00.000+02:00</published><updated>2006-10-05T02:34:10.366+02:00</updated><title type='text'>23.09.2006 - Boston: Ein bißchen Europa in Amerika</title><content type='html'>Nach viel Arbeit am letzten Wochenende komme ich nun endlich dazu, meinen Bericht aus Boston online zu stellen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Zugticket für Amtrak hatte ich drei Tage vorher online gekauft und bereits am Bahnhof abgeholt. Früh um acht holte mich dann der wie immer praktische Yale-Shuttle von zu Hause ab und brachte mich zum Bahnhof. Die Züge hier sehen genauso aus wie im Fernsehen, sind komplett aus Metall (Aluminium) und fahren eher langsam. Im Gegensatz zu Deutschland sind die Schaffner super-freundlich und sagen jedem Passagier, wann er aussteigen muss. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gegen 11 Uhr vormittags kam ich in Boston an und traf dort meinen Kommilitonen Michael, der bis Ende September ein Praktikum in Harvard absolviert. Zum Glück hörte es auf zu regnen, als ich in Boston ankam, allerdings hingen den ganzen Tag dicke graue Wolken über der Stadt und es war sehr schwül.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vom Bahnhof Back Bay liefen wir in Richtung Prudential Center hin zum Christian Science Center. Die Architektur Bostons ist sehr interessant und unheimlich europäiisch: säulenumstandene Rundbauten aus Sandstein (ähnlich dem Kapitol in Washington oder wie viele Gebäude in Großbritannien) und kleine, an britische Pubs erinnernde Häuser wechseln sich ab mit modernen Wolkenkratzern. Im Gegensatz zu New York gibt es in Boston aber keine düsteren Straßenschluchten, sondern die Hochhäuser wirken für sich allein und bilden einen reizvollen Kontrast zu den historischen Gebäuden. Zudem kann man Boston sehr gut zu Fuß erkunden und ist nicht unbedingt auf die U-Bahn angewiesen. &lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5766.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5766.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5752.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5752.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5746.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5746.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5756.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5756.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5764.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5764.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Beim Christian Science Center befindet sich die Mary Eddy Baker Library, gestiftet von einer reichen christlichen Adligen um 1900. Dort befindet sich das weltberühmte Maparium, eine begehbare Weltkugel aus farbigen gebogenen Glasplatten, die hinterleuchtet sind. Diese Sehenswürdigkeit wurde 1920 fertiggestellt und zeigt die Welt mit den damals existierenden Staaten. Natürlich ist die Besichtigung medial aufgemotzt mit dramatischer Musik und einem emotionalen Sprecher, der darauf hinweist, dass es heute einige der Länder nicht mehr gibt (ach, echt?), z.B. das “totalitäre Regime” der Sowjetunion  und die afrikanischen Kolonien. Natürlich sind hier alle sehr stolz, in solch einem freien Land wie den USA leben zu dürfen. Nach so viel rührseligem Patriotismus brauchten wir nationalstolzfreie Deutsche erst mal einen Kaffee ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weiter ging es in Richtung des Boston Commons, dem größten Park der Stadt. Durch Boston zieht sich ein Band mehrerer Grünanlagen, entworfen vom gleichen Architekten, der auch den New Yorker Central Park gestaltet hat, und in manchen findet man Teiche, auf denen man in Schwanenbooten herumfahren kann. &lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5772.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5772.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vom Boston Commons liefen wir entlang des Freedom Trails (einem Rundweg zu den wichtigsten Orten der amerikanischen Unabhängigkeitsbewegung) in Richtung Boston Harbor. Boston, eine der größten Hafenstädte der USA, besteht genau genommen aus mehreren Inseln und Halbinseln, die alle durch Fährlinien miteinander verbunden sind. Einige der Inseln sind reine Erholungsgebiete, andere eher Vororte von Boston. Zusätzlich umfließt der Charles River die Westseite der Innenstadt Bostons. An einem der Piers machten wir Rast und ließen die Seele beim Blick aufs Wasser baumeln.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5778.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5778.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5779.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5779.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5787.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5787.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5793.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5793.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Vom Hafen liefen wir auf die andere Seite der Innenstadt durch das malerische Viertel Beacon Hill (mit süßen Backsteinhäusern) zum Charles River und lauschten einem Jazz-Konzert am Wasser (es fand gerade ein Festival statt) – und wieder wünscht man sich, man könnte um 17:00 abends im Biergarten ein Bier oder Alsterwasser bestellen und die Musik genießen, doch wir sind ja in Amerika, und das Alkoholausschankgesetz Bostons ist wohl das strengste in den USA. Hier dürfen Restaurants nur dann draußen auf der Terrasse oder Straße Alkohol ausschenken, wenn der Außenbereich umzäunt ist und ein extra Kellner die Ausweise kontrolliert. So viel zum “Land of the Free”… (Anscheinend müssen die Bürger hier ständig vor sich selbst geschützt werden.)&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5803.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5803.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Vom Jazz am Wasser machten Michael und ich uns schließlich auf zur Longfellow Bridge, von der aus man einen tollen Blick auf Bostons Skyline hat.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5811.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5811.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5819.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5819.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5814.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5814.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5815.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5815.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt; Von dort aus fuhren wir ein paar Stationen mit der U-Bahn bis zum Harvard Square, dem Campus der Harvard University. Der Campus ist dem von Yale recht ähnlich, nur rote Backsteingebäude statt gothischem Schnörkel. Harvard verfügt angeblich über die größte Universitätsbibliothek der Welt, die allerdings von außen nicht sehr groß aussieht. Die Stifterin, deren einst in Harvard studierender Sohn beim Untergang der Titanic ums Leben gekommen ist, hatte nämlich für die Errichtung der Bibliothek die Bedingung gestellt, dass das Gebäude inkl. Studierzimmer des Sohnemanns niemals verändert werden darf, d.h. keine Anbauten, Aufstockungen oder ähnliches.  Der Clou ist, dass man die Bibliothek trotzdem erweitert hat, nämlich unterirdisch in mehreren Stockwerken. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Harvard Square gingen wir dann noch zu Abend essen und gönnten uns riesige Burger und Salate in einer quirligen Bar. Von dort aus spazierten wir dann wieder Richtung Bahnhof und machten noch einen abendlichen Abstecher an der Longfellow Bridge, um die Skyline noch einmal bei Nacht zu bestaunen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gegen 22:00 Uhr fuhr dann mein Zug in Richtung New Haven, und ich wurde gegen 1:00 Uhr sicher nach Hause gebracht von einem der kleineren Shuttle-Jeeps mit einem richtigen amerikanischen Sheriff: “Ma’m, I’m here to take you home safely. I will not leave ‘til you’re in the house!” Und wirklich, die Jeeps haben große Scheinwerfer auf dem Dach, mit denen sie den Eingang des Hauses ausleuchten, bis man sicher drinnen ist. Nach einem so ereignisreichen Tag fiel ich dann nur noch todmüde ins Bett.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32290061-116000745735890445?l=maria-in-usa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://maria-in-usa.blogspot.com/feeds/116000745735890445/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32290061&amp;postID=116000745735890445&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32290061/posts/default/116000745735890445'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32290061/posts/default/116000745735890445'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://maria-in-usa.blogspot.com/2006/10/23092006-boston-ein-bichen-europa-in.html' title='23.09.2006 - Boston: Ein bißchen Europa in Amerika'/><author><name>Maria Wecke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17985026570050256592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_4229_50k.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32290061.post-115939954582578292</id><published>2006-09-27T19:50:00.000+02:00</published><updated>2006-09-28T01:59:45.700+02:00</updated><title type='text'>27.09.2006 - Ein kaputter Computer, aber trotzdem ist hier ganz schoen was los</title><content type='html'>Lange habe ich nichts mehr geschrieben - das liegt aber nicht daran, dass ich nichts Neues zu berichten weiss, sondern an meinem iBook, das zur Zeit ein wenig spinnt und nur alle drei Tage mal fuer eine Stunde funktioniert. Das Problem werde ich wohl hier irgendwie loesen muessen - im schlimmsten Fall muss wohl ein neuer Rechner her (die sind hier in den USA auch etwas billiger auch in Europa).&lt;br /&gt;Was habe ich in den letzten 2 Wochen erlebt? &lt;br /&gt;Zunaechst einmal gibt es viele spannende Aufgaben im Labor. So langsam finde ich mich zurecht und habe auch sehr abwechslungsreiche Aufgaben: Von Klonierung bis hin zur Zellkultur und Infektion der Zellen mit Viren in einem Labor der Sicherheitsstufe 2+ ist alles dabei, und so sind meine Tage meistens recht lang. Vor allem die Arbeit mit Viren macht Spass, da ich so etwas noch nie gemacht habe. Besonders fuer meine Verwandten sei zur meiner Arbeit gesagt, dass Sicherheitsstufe 2+ nichts besonders gefaehrliches bedeutet: Es handelt sich um einen separaten Raum mit spezieller Belueftung, in dem Experimente mit Erregern durchgefuehrt werden, die zwar bei Mensch und Tier Infektionen ausloesen koennen, aber von selbst wieder ausheilen - also z.B. Schnupfenviren. Natuerlich versprueht oder verkleckert man keine Proben frei im Raum, sondern arbeitet unter einer Sterilbank mit Sichtschutz und Abzugshaube, traegt nicht nur den obligatorischen Laborkittel, sondern einen Einwegoverall, Schuhueberzieher, einen leichten Gesichtsschutz aus Plastik (sieht aus wie die, die Schweisser tragen) sowie zwei paar Handschuhe. In dieser Montur fuehrt man dann seine Experimente durch. Vor Verlassen des Labors muss man alle Schutzkleidung ausziehen - man vergisst also besser keine Chemikalien oder Proben fuer das Experiment ausserhalb des Labors, denn sonst muss man sich ausziehen, das Vergessene holen und sich dann im Labor wieder anziehen, was insgesamt etwa 15 min dauert. Ich muss unbedingt demnaechst mal jemanden bitten, ein Foto von mir zu machen, das stelle ich dann hier auf die Seite. Sich angesichts solcher Sicherheitsmassnahmen mit irgendeinem Erreger zu infizieren, ist sehr, sehr unwahrscheinlich und beruht, wenn es denn doch passiert. auf eigener Dummheit. Ich darf diese Experimente auch nur unter Anleitung und Aufsicht eines erfahrenen Mitarbeiters durchfuehren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor zwei Wochen war ich hier am Meer, und zwar bei einer Art Institutsausflug in ein Hotel in einem Nachbarort. Da hier alle ganz verrueckt nach Wissenschaft sind, gab es den ganzen Tag Vortraege der einzelnen Arbeitsgruppen zu den aktuellen Forschungsthemen und auch eine Postersession der Doktoranden und Postdocs. Eine gute Gelegenheit, ein paar andere Leute kennenzulernen und ein wenig am Strand spazieren zu gehen. Der junge Mann neben mir ist Joseph, mein Laborkollege, und das unterste Fotp zeigt den Ort unseres Ausflugs, ein nobles Resort und Spa.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5740.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5740.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5738.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5738.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5741.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5741.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten wundere ich mich immer noch ueber einige amerikanische Eigenheiten, besonders bezueglich der Ernaehrung: Im Supermarkt gibt es nur zwei Extreme, Ungesund und Ueber-Gesund. Ich wollte normalen Joghurt kaufen, doch im Kuehlregal fand ich nur fettfreien Joghurt oder extra-sahnige chemisch aussehende Mischungen. Genauso fettfreie Milch - wo bleibt da der Geschmack? Als ich mich darueber mit ein paar Kollegen unterhielt und gefragt wurde, was fuer Milch ich denn trinken wuerde, sagte ich "Vollmilch" oder zumindest "fettarme Milch" und erntete erstaunte Blicke. Anscheinend gilt Vollmilch, noch dazu frische, nicht totpasteurisierte, hier als ungesund. Es gibt hier auch in jedem Supermarkt Bio-Produkte, allerdings sind die dreimal so teuer wie normale. Interessant ist dann andererseits, dass es hier ein wachsendes Bewusstsein fuer die durch Fastfood verursachten Herz-Kreislaufkrankheiten, Diabetes und Uebergewicht gibt - auf jedem Nahrungsmittel steht der Kalium- und Natriumgehalt, der Fettgehalt und hilfreiche Hinweise, dass z.B. dieser Orangensaft gut geeignet ist fuer eine gesunde Ernaehrung. Und dann wieder sieht man im Fernsehen Werbespots fuer "Triple"-Burger mit ueber 250 g fettem Fleisch, oder fuer Lasagne-Pizza (echt, Lasagne auf einer Pizza).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Taekwondo gehe ich zwei- bis dreimal die Woche, meist direkt nach der Arbeit: Hier herrscht Tradition, und so gruessen wir nicht nur am Anfang und Ende jedes Trainings die koreanische und amerikanische Flagge, sondern sagen auch brav im Chor "Yes, Sir" zu jeder Anweisung des Trainers. Das Training macht aber Spass und besteht vor allem aus Kick-Training und Sparring. Meine guten technischen Grundlagen aus Luebeck (sogar im Vergleich zu so manchem hoeheren Guertel) kann ich hier super mit Kampftechniken ergaenzen, und die Leute sind auch nett. Die "Turnhalle" (Gym genannt) an sich ist auch beeindruckend: Ein achtstoeckiger pseudo-gothischer Turmblock mit etwa 15 Sporthallen, Fitnesstudio, einem Rudertrainingsbecken und Squashanlagen. Es soll wohl die zweitgroesste Uni-Indoor-Sportanlage der Welt sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Hier noch ein paar Fotos vom Campus. Das erste ist ein Wohncollege, das zweite zeigt das Campus Green, dann der Turm der Bibliothek, die "Turnhalle" und ein weiteres Wohncollege.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5715.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5715.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5712.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5712.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5718.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5718.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5719.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5719.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5714.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5714.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Letzte Woche war ich dann noch eingeladen zu einem Filmabend in einem Haus gleich um die Ecke von meiner Wohnung, das zur Haelfte von Deutschen bewohnt wird (alle in unterschiedlichen Fachrichtungen). Bei 12ºC abendlicher Kuehle haben wir in dicke Decken eingemummelt im Garten den Film geschaut, der mit einem Beamer an ein Laken am Garagentor projeziert wurde. Dabei habe ich sehr nette Leute (aber nicht nur Deutsche) kennengelernt, mit denen ich sicher naechstes Wochenende etwas unternehmen werde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Letztes Wochenende habe ich Michael in Boston besucht - den Bericht verschiebe ich allerdings auf spaeter, denn jetzt will ich erst mal zum Sport.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32290061-115939954582578292?l=maria-in-usa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://maria-in-usa.blogspot.com/feeds/115939954582578292/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32290061&amp;postID=115939954582578292&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32290061/posts/default/115939954582578292'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32290061/posts/default/115939954582578292'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://maria-in-usa.blogspot.com/2006/09/27092006-ein-kaputter-computer-aber.html' title='27.09.2006 - Ein kaputter Computer, aber trotzdem ist hier ganz schoen was los'/><author><name>Maria Wecke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17985026570050256592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_4229_50k.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32290061.post-115843089083984924</id><published>2006-09-10T20:01:00.000+02:00</published><updated>2006-09-16T20:35:44.456+02:00</updated><title type='text'>10.09.2006 - East Rock Park, ein echter Felsen - und endlich ist Donia da</title><content type='html'>Heute, am Sonntag, wollte ich den nahegelegenen East Rock Park erkunden. Ich war dem Irrtum erlegen, es handele sich im Wesentlichen um Grünflächen, Bäume und Spazierwege - doch als ich in Richtung des Parks lief, tauchte plötzlich ein riesiger roter bewaldeter Felsen vor mir auf. Aha, East Rock ist also ein wirklicher "Rock"!&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5688.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5688.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt; Nun ja, da musste ich natürlich hinauf, und laut meiner Nachbarin Cindy gibt es auch einen Wanderweg. Da der Pfad nicht wirklich gut ausgeschildert war, fragte ich ein paar Leute, und die Reaktionen waren meist: "Da hinauf? Das ist anstrengend, eine starke Steigung." Da Amerikaner manchmal etwas fußmarschfaul sind (echt!), beschloss ich, das Abenteuer trotzdem auf mich zu nehmen und den Weg zumindest zu versuchen. Und siehe da, 30 min leichter Aufwärtsweg durch den Wald (für die Familie: nicht steiler und unwegsamer als auf den Waldwegen um Katzhütte herum), und ich war oben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dort befand sich eine 30 m hohe Statue, an der gerade Renovierungsarbeiten durchgeführt wurden - und plötzlich sprach mich einer der Gerüstbauer an: Er hätte mich auf der zum Wanderweg führenden Straße am Fuße des Berges gesehen, und ob ich wirklich den ganzen Weg hinaufgelaufen sei??? Oh Mann, klar, ich bin eben echt hart im Nehmen, so ein schwerer Aufstieg! ;-) Echt seltsam. Vom East Rock hatte ich einen echt phänomenalen Ausblick über New Haven, bis hin zum Meer. Den Strand muss ich definitiv am nächsten Wochenende besichtigen, wenn das Wetter mitspielt. Im Moment ist es super sommerlich, zwischen 20°C und 26°C, teilweise schwül. &lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5704.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5704.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5705.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5705.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt; Abends ist meine Vermieterin Donia aus Kanada, wo ihre Partnerin lebt, zurückgekehrt. Donia stammt aus dem Libanon, wanderte allerdings als Kind mit ihren Eltern nach Kanada aus und unterrichtet Französisches Theater in Yale. Sie ist 37, wirkt aber total jugendlich und sportlich, eher wie eine große Schwester. Am Abend hat sie mich gleich noch zu einem Supermarkt (die haben hier meist bis mind. 22:00 auf) mitgenommen und mich in die Benutzung der Waschmaschine eingewiesen. Das ist nämlich ein riesiges Monsterding mit Propeller statt einer Trommel. Die Waschmaschinen hier sind anders als die in Deutschland, es gibt keine Schonprogramme und nur drei verschiedene Temperaturen: cold, warm und hot. Aber wie warm ist warm, wie hot ist hot??? Das Waschprogramm dauert auch nur 15 Minuten, und um die Sachen halbwegs sauber zu kriegen, muss ich, wie mir Donia erklärte, das Programm dreimal hintereinander starten. Naja, ich wasche alles kalt mit warmer Spülung hinterher, und es wurde auch sauber. Somit habe ich die Alltagsdinge schon ganz gut im Griff.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32290061-115843089083984924?l=maria-in-usa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://maria-in-usa.blogspot.com/feeds/115843089083984924/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32290061&amp;postID=115843089083984924&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32290061/posts/default/115843089083984924'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32290061/posts/default/115843089083984924'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://maria-in-usa.blogspot.com/2006/09/10092006-east-rock-park-ein-echter.html' title='10.09.2006 - East Rock Park, ein echter Felsen - und endlich ist Donia da'/><author><name>Maria Wecke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17985026570050256592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_4229_50k.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32290061.post-115794239087615357</id><published>2006-09-09T04:39:00.000+02:00</published><updated>2006-09-16T20:41:37.286+02:00</updated><title type='text'>09.09.2006 - Protokoll: Die erste Woche in Yale</title><content type='html'>Die erste Woche in New Haven war sehr geschäftig, wie das eben so ist, wenn man an einen neuen Ort kommt: Ich musste ein Bankkonto einrichten, einkaufen, mich beim International Student Office anmelden, zwei Laborsicherheitstrainings absolvieren und etwa 5 cm Paper als Einführung in meine Experimente lesen. Leider habe ich meinen Laptop im Labor noch nicht ans Netzwerk anschließen können, da Walther, mein Betreuer, diese Woche zu seinem zweiwöchigen Deutschlandurlaub aufgebrochen ist und noch keinen Account für mich eingerichtet hat. Daher konnte ich leider keine Fotos unserer letzten Etappen online stellen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber der Reihe nach: Am Montag trafen sich alle Mitarbeiter von Walthers Labor trotz des amerikanischen Feiertags (Labor Day, ähnlich wie bei uns 1. Mai) im Boyer Center, um die Projekte zu besprechen. Dabei gab es gleich die ersten Lacher, denn gleichzeitig mit mir fängt ein anderer Masterstudent von Yale im Labor an, und sein Name ist Joseph. Aus unerfindlichen Gründen fanden es Walther und Pradeep, sein langjähriger Mitarbeiter, unendlich lustig, dass Maria und Joseph (wie in der Bibel) nun zu ihrer Arbeitsgruppe gehören. Den Dienstag habe ich damit verbracht, mich beim International Office anzumelden und meine ersten Plasmide herzustellen. Das Büro habe ich erst nicht gefunden und wurde eine Stunde bei Regen auf dem Campus von A nach B geschickt - und das nur, weil an dem vormaligen Gebäude des International Office noch das alte Schild hing, das Büro aber längst umgezogen war. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von dort, wo ich wohne, bis zum Boyer Center sind es etwa 40 min zu Fuß durch Wohnviertel und Downtown New Haven, per Bus etwa 20 min. Sobald meine Vermieterin und Mitbewohnerin wieder da ist, kann aber ich deren Fahrrad benutzen. Der Verkehr hier ist relativ ruhig, keine fünfspurigen Straßen, und meist gibt es Radwege. Hier mal ein typisches Foto aus meinem Viertel. Besonders das zweite Bild sagt recht viel über  den Durchschnittsamerikaner aus.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5707.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5707.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5708.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5708.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Mittwoch und donnerstag habe ich an jeweils dreistündigen Sicherheitstrainings teilgenommen, eine Voraussetzung, um hier offiziell im Labor arbeiten zu dürfen. Dabei ist mir gleich aufgefallen, dass hier anscheinend unendlich viele Mitarbeiter beschäftigt sind. Es gab eigens produzierte Sicherheitsvideos, daumendicke Manuskripte und mindestens fünf verschiedene Mitarbeiter allein beim Laborsicherheitsbüro. Dazu kommen noch die ganzen Fahrer der Shuttlebusse, die Sicherheitsbeamten an den Eingängen der größeren Gebäude, Gärtner usw. usw. Ich schätze mal, dass hier etwa 10.000 Leute arbeiten, bei etwa ebenso vielen Studenten. All dies wird natürlich von den Studiengebühren bezahlt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Donnerstag führte Joseph mich und Tobi, meinen Kommilitonen aus Lübeck, über den Campus. Der Kernbereich der Yale-Universität besteht aus neun Quadraten, wobei sich im mittleren das New Haven Green befindet, eine große Wiese mit Spazierwegen und einer Kirche. Auf dem Green findet viel buntes Unileben statt: Ob Campus-Lauf, Open Air-Konzerte im Sommer, Gottesdienst oder einfach Picknick - stest bevölkern eine Menge Menschen die Wiese. Darum herum befinden sich alte Gebäude - zumindest sehen sie so aus. Zwar wurde die Universität Mitte des 18. Jahrhunderts gegründet, doch die meisten Gebäude wurden erst in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts nach britischem Vorbild (Oxford, Cambridge) im pseudogothischen Stil erbaut. Teilweise hat man bei Nischen über Toreingängen sogar bewusst die eigentlich dorthin gehörenden Statuen weggelassen, um es so aussehen zu lassen, als seien diese im Laufe der bewegten Geschichte gestohlen oder zerstört worden! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Interessante an Josephs Rundgang über den Campus war, dass wir auch ein paar der Residential Colleges besichtigten: Wenn die Erstsemester nach Yale kommen, wird ihnen ein Wohnbereich (Residential College) direkt auf dem Campus zugewiesen - von Wohnheimen zu sprechen, wäre aber nicht angemessen, denn die Höfe befinden sich in den historischen Bauten mit wunderschönen Wiesen und Blumenbeeten, und man fühlt sich, als wohne man in einem englischen Schloss. In einem Residential College wohnen etwa 50-100 Studenten verschiedener Fachrichtungen, und nicht nur die Unterkunft, sondern auch die Verpflegung ist in den Studiengebühren enthalten. Jeder Wohnbereich hat seinen eigenen Essensraum, eigene Hausmeister und Wäscheräume und ist somit autark. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich besitzt auch die Yale University einen Uni-Turm mit Glockenspiel: Hier ist es ein gothisch verschnörkelter Kleckerburg-Turm, und zweimal täglich um 12:30 und 17:00 wird ein Lied gespielt. Das Erstaunliche ist, dass das Glockenspiel nicht elektronisch gesteuert ist, sondern ein Mitglied des Orgel- und Glocken-Vereins (oder so ähnlich) an der Uni dort oben im Turm die Züge der Glocken bedient. Wenn man jemanden aus diesem Verein kennt, kann man sich ein Lied wünschen, das gespielt werden soll, und so sollen sogar schon Lieder von den Rolling Stones oder Britney Spears als Glockenspiel über den Campus geklungen sein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der nächste Punkt auf unserer Campustour war die Hauptbibliothek. Sie sieht von außen und auch von innen aus wie eine Kirche, mit bemalten hohen Glasfenstern und natürlich uralten Bücherregalen. Im Lesesaal gibt es gemütliche Ledersessel und Chaiselongues - man kann den Geist des genialen Wissens fast spüren. Neben der Hauptbibliothek gibt es noch eine zweite Bibliothek, in der die wirklich wertvollen und unbezahlbaren alten Bücher aufbewahrt und teilweise auch ausgestellt sind, u.a. eine Gutenberg-Bibel. Das Gebäude an sich ist fantastisch. Von außen ist es ein Marmorklotz komplett ohne Fenster, doch im Inneren scheint durch die Maserung der Marmorplatten das Licht hinein - fast wie in einer Höhle.    &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Donnerstag abend nahm mich dann noch Cindy, meine sehr nette Nachbarin, per Auto mit zum etwas entfernten größeren Supermarkt. In Downtown New Haven und auf meinem Weg zur Uni komme ich nur an einigen kleinen Lebensmittelläden (Delis oder Gourmet Food Stores) vorbei, die teilweise recht teuer sind. Übrigens gibt es in New Haven eine gar nicht so kleine Gemeinde italienischer Einwanderer, und so kann man in den Delis italienische Sandwiches, Nudeln, Salate und vor allem die berühmte New Haven Pizza kaufen. Meist sind auch gleich Cafes angegliedert, in denen am Wochenende viele Studenten frühstücken gehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber ich schweife schon wieder ab: In dem großen Supermarkt, zu dem mich Cindy fuhr, habe ich erst mal Essen für eine halbe Armee erstanden, vor allem die Basics wie Nudeln, Brötchen, Gemüse und Obst. Beim Versuch, eine Fertigpizza (hey, wir sind schließlich in Amerika!) im Backofen zu erwärmen, habe ich dann gleich den Feuermelder des angrenzenden Schlafzimmers ausgelöst. Das lag aber nicht daran, dass mit dem Gasherd irgendwas nicht in Ordnung war, sondern einfach am natürlichen Pizzabackofengeruch, den der Sensor anscheinend nicht mochte. Nachdem ich nach einiger Suche nach der Herkunft des ohrenbetäubenden Sirenengeheuls den Brandmelder endlich lokalisiert hatte, ging das Ding nach Schließen der Schlafzimmertür zum Glück von selber aus. Was für ein Schreck! Na ja, die Feuermelder haben schon ihren Sinn, schließlich sind hier alle Häuser bis auf das Fundament komplett aus Holz, doch direkt neben der Küche ist wohl ein eher schlechter Platz für so ein sensibles Teil.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Freitag ging die Laborarbeit ihren gewohnten Gang. Gegen 17:00 wurde ich in ein weiteres amerikanisches Ritual eingeführt - die Instituts-Happy-Hour. Alle zwei Wochen im Semester richtet eine Arbeitsgruppe diese Zusammenkunft aller Arbeitsgruppen des Instituts aus, es gibt Bier und Wein (und auch alkoholfreies ;-)), etwas zu essen, und auf der Dachterrasse sitzen alle gemütlich für ein oder zwei Stunden beisammen. So habe ich ein paar Mitarbeiter anderer Labors kennengelernt. Danach gehen die Leute entweder nach Hause oder zurück ins Labor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allgemein habe ich den Eindruck, dass die Leute hier Arbeit und Privatleben stärker verbinden. So kommen auch Ehepartner und Kinder zur Happy Hour, und am Wochenende picknicken die Leute auf dem Campus, teilweise mit Kollegen. Undenkbar in Deutschland? Ich denke, hier wird die gesamte Infrastruktur und eine schöne, ansehnliche Umgebung zum Entspannen zur Verfügung gestellt und die Angestellten wissen es zu schätzen - die Mentalität in Deutschland ist einfach anders, wir Deutschen trennen stärker in Arbeit und Freizeit. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wahrscheinlich werde ich aufgrund meiner ja recht knappen drei Monate hier auch den ein oder anderen Nachmittag am Wochenende im Labor (wie gestern am Samstag) verbringen, einfach um Experimente für die Woche vorzubereiten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32290061-115794239087615357?l=maria-in-usa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://maria-in-usa.blogspot.com/feeds/115794239087615357/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32290061&amp;postID=115794239087615357&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32290061/posts/default/115794239087615357'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32290061/posts/default/115794239087615357'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://maria-in-usa.blogspot.com/2006/09/09092006-protokoll-die-erste-woche-in.html' title='09.09.2006 - Protokoll: Die erste Woche in Yale'/><author><name>Maria Wecke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17985026570050256592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_4229_50k.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32290061.post-115794224656696052</id><published>2006-09-02T16:36:00.000+02:00</published><updated>2006-09-11T06:01:33.466+02:00</updated><title type='text'>02.09.2006 - Bye Bye New York, Welcome To New Heaven</title><content type='html'>Heute war unser letzter Tag gemeinsam in den USA, und passend zur Abschiedsstimmung regnete es aus Eimern. Da Tiarks Flug erst am späteren Abend von Newark ging, konnten wir gemütlich unsere Sachen packen, im Hostel auschecken und den halben Tag noch nutzen, um ein bisschen in SoHo bummeln zu gehen und noch mal schön beim "Ajisen Ramen" in Chinatown essen zu gehen - der japanisch-koreanischen Imbisskette, die ich in Shanghai jede Woche mindestens zweimal aufgesucht habe. Sobald die erste Filiale davon in Lübeck aufmacht, bin ich die erste Stammkundin, soviel ist sicher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gegen 17:00 habe ich schweren Herzens Tiark zur U-Bahn gebracht, meine Koffer aus dem Hostel geholt und bin mit einem Taxi zum Grand Central Terminal, dem Hauptbahnhof in Manhattan, gefahren. Von dort verkehrt alle 30 min ein Pendlerzug (Regionalbahn) direkt nach New Haven, die Fahrt dauert etwa anderthalb Stunden - ich wohne und arbeite sozusagen in einem Vorort von New York! Allerdings liegt New Haven schon im Bundesstaat Connecticut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vom New Havener Bahnhof bin ich mit einem Taxi zum Boyer Center of Molecular Medicine gefahren, meinem zukünftigen Arbeitsplatz. Dort wollte mir Tobias, ein Kommilitone aus Lübeck, der gerade seine Masterarbeit bei meinem Betreuer Walther Mothes beendet, die Schlüssel zu "meiner" Wohnung geben. Meine Vermieterin Donia, Professorin für Französisch und Theater, ist nämlich zur Zeit noch unterwegs und kommt erst Mitte der Woche aus Kanada zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Boyer Center machte ich dann erst mal meine Erfahrungen mit den allgegenwärtigen Sicherheitsbeamten: Ich wurde gefragt, zu wem ich denn wolle, und da ich Tobias' Namen wohl nicht (für sie) richtig ausgesprochen hatte, wollten sie mein Einladungsschreiben sehen. Okay, das hatte ich dabei. Dann riefen sie, ohne mich einmal zu Wort kommen zu lassen, bei Walther im Büro an, um ihn zu fragen, ob denn alles seine Ordnung mit mir hatte. Natürlich war Walther aber Samstag abend nicht im Büro. Meine Einwände, dass nicht Walther, sondern Tobias auf mich wartete, blieben ungehört, bis ich darum bat, die ganze Sache noch einmal von vorne erklären zu dürfen. Zum Glück kam Tobias, den ich vom Bahnhof aus angerufen hatte, in diesem Moment ins Foyer, um mich in Empfang zu nehmen. Der abschließende Kommentar des Security Beamten: "We are always pleased to help you! Welcome to Yale! " Na, vielen Dank auch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach tiefem Aufatmen habe ich dann gleich noch die Bibliothek der Medizinischen Fakultät besichtigt - sie sieht aus wie ein Museum, mit hohen dunklen Regalen voller Bücher, gemütlichen Ledersofas und Fenstern fast wie in einer Kirche. Und das war noch nicht die Hauptbibliothek von Yale! Im Labor habe ich Pradeep, einen wissenschaftlichen Mitarbeiter indischer Abstammung, kennengelernt - alle anderen sehe ich aber erst am Montag oder Dienstag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach bin ich endlich mit meinem Sack und Pack zum Haus gefahren, und zwar recht praktisch: Hier in Yale gibt es ab 18:00 abends einen kostenlosen Bus-Shuttle, der regelmäßig die Institute abfährt oder den man anrufen kann. Wenn man seine Adresse nennt, wird man direkt nach Hause bis vor die Tür gefahren. Dies ist natürlich einerseits Luxus, der von den teuren Studiengebühren bezahlt wird, andererseits gibt es hier Gegenden, in denen die Kriminalitätsrate aufgrund schlechter Lebensbedingungen recht hoch ist. zur Beruhigung sei gesagt, dass meine Wohngegend, der Weg zur und der gesamte Bereich um die Uni sehr sichere Gegenden sind, das habe ich bereits von Donia und Walther erfahren. Trotzdem sollte man aber - wie in anderen amerikanischen Städten auch - vor allem abends vorsichtig sein, und da ist der Shuttle natürlich hilfreich. &lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5709.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5709.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das Haus in der Mechanic Street ist wie fast alle hier aus Holz, außen rot angestrichen und hat drei Stockwerke. Im Erdgeschoss mit separatem Eingang wohnt Cindy, die mir in der Wohnung ein paar Straßenkarten von New Haven und einen Willkommensgruß hinterlassen hat. Im mittleren Geschoss befinden sich die große Küche mit Tresen, ein Esszimmer, ein Wohnzimmer, zwei Schlafzimmer (eins davon ist meins), ein Bad mit Badewanne und ein Abstellraum mit Waschmaschine und Trockner. Ganz oben wohnt Donia mit ihrem Arbeitszimmer, Schlafzimmer und Bad. Die Wohnung ist insgesamt riesig und sehr gemütlich eingerichtet: Parkett, hölzerne Doppelfenster, Einbauschränke und sogar ein Sofa von IKEA (gibt es hier auch) - es ist sogar aus der gleichen Serie wie unseres in Lübeck, bloß größer und blau statt beige. Auf der zweiten Etage habe ich, da das andere Schlafzimmer anscheinend nicht bewohnt ist, mein eigenes Bad. Mein Zimmer ist praktisch eingerichtet mit viel Stauraum für meine Sachen, Schreibtisch und Einbauschrank. Hinter dem Haus gibt es noch einen kleinen Garten mit Gemüsebeet - ich habe Kräuter, Tomaten und Paprika gesehen. Klingt gut, oder?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetz habe ich mir noch einen Tee gekocht und werde gleich ins Bett gehen. Hier noch ein paar Bilder von meinem Zimmer und der Wohnung.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5674.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5674.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5675.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5675.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5679.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5679.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5676.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5676.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32290061-115794224656696052?l=maria-in-usa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://maria-in-usa.blogspot.com/feeds/115794224656696052/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32290061&amp;postID=115794224656696052&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32290061/posts/default/115794224656696052'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32290061/posts/default/115794224656696052'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://maria-in-usa.blogspot.com/2006/09/02092006-bye-bye-new-york-welcome-to.html' title='02.09.2006 - Bye Bye New York, Welcome To New Heaven'/><author><name>Maria Wecke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17985026570050256592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_4229_50k.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32290061.post-115731777225844286</id><published>2006-09-01T23:06:00.000+02:00</published><updated>2006-09-11T05:53:03.246+02:00</updated><title type='text'>01.09.2006 - Kunst, Kultur und alte Freunde</title><content type='html'>Heute wollten wir uns die volle Ladung Kultur geben und fuhren morgens zum Guggenheim Museum. Dort werden neben einer einzigen Dauerausstellung (einer Gemäldesammlung einer reichen Familie) ständig neue Sonderausstellungen gezeigt. Da das Gebäude des Guggenheim gerade von außen renoviert wurde, konnte man die tolle Architektur des Rundbaus nur von innen genießen: Spiralförmig läuft man auf einer Galerie um das Atrium bis in den 5. Stock, wobei auf jedem Stockwerk noch Seitenflügel zu besichtigen sind. &lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5631.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5631.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt; Zur Zeit gibt es im Guggenheim eine Ausstellung über das Werk von Jackson Pollock, wobei nicht nur die berühmten Tropfen- und Farbspritzer-Bilder (Action Painting) gezeigt wurden, sondern auch "richtige" Zeichnungen aus seiner frühen Schaffensphase. Außerdem gab es eine Ausstellung zu Kandinsky's Werk, die ebenfalls alle Arbeitsperioden und -stile umfasste, was sehr interessant war, weil man ja meist nur die Bilder mit geometrischen Figuren von Kandinsky kennt. Entlang der Galerie befand sich eine Ausstellung zum Werk von Zaha Hadin, einer weltberühmten Architektin, die unter anderem die futuristischen Bauten des BMW-Werks in Leipzig und des Phaeno Science Centers in Wolfsburg entworfen hat. Das Besondere  war, dass nicht nur Modelle der Gebäude, sondern auch Skizzen und Studien, die die gewohnten Perspektiven von Bauplänen aufheben, gezeigt wurden - eine Verbindung von Architektur und Kunst, insgesamt sehr futuristisch und visionär. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Guggenheim wollten wir ins Metropolitan Museum of Art (MMA). In diesem riesigen Museum findet man alles: von ägyptischen Tempeln, asiatischer Handwerkskunst, griechischen Büsten, mittelalterlichen Glasmalereien, einer Waffenausstellung, Gemälden vom 16.-20. Jhd bis hin zu Möbeln verschiedener Zeitalter - man kann in den Ausstellungen sicher mehrere Wochen verbringen und hat immer noch nicht alles gesehen. Ganz toll ist auch der Dachgarten mit Cafe, von dem aus man den Central Park und die Skyline von Manhattan überblickt.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5643.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5643.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5648.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5648.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5654.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5654.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5669.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5669.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt; Abends trafen wir uns mit unserem juFORUM-Freund Felix, der an der New York University seine Doktorarbeit in angewandter Mathematik schreibt. Eigentlich hatten wir vorgehabt, gemeinsam zu einer kostenlosen Aufführung von "Mutter Courage" im Theater im Central Park zu gehen, doch hatte erstens das erforderliche Anstehen für die Karten nicht in unseren Besichtigungsplan gepasst, und zweitens wurde das Wetter abends so schlecht (Regen, Sturm, 15°C), dass wir ganz froh waren, in gemütlichen Kneipen im East Village zu sitzen und nett zu quatschen. Felix teilt sich mit einem Kollegen eine kleine Wohnung, die wir auch noch besichtigten. Nur zur Info: Etwa 40 Quadratmeter kosten in Manhattan 2000 Dollar Miete!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Heimweg ins Hostel erwischten uns noch die Tücken der New Yorker U-Bahn: Zwar sind die Pläne selbsterklärend, doch auf jeder U-Bahn-Linie gibt es zusätzlich zu den "Local"-Linien, die an jeder Station halten, noch Expresslinien, die vor allem praktisch sind, wenn man weitere Strecken zurücklegen will. Man muss allerdings höllisch aufpassen, dass man in den richtigen Zug steigt, weil man sonst irgendwo hinter der 100-sten Straße rauskommt, wenn man eigentlich nur in die 23-ste wollte. Zusätzlich verkompliziert wird das Ganze noch dadurch, dass manche Linien nachts anders fahren als am Tag. Die U-Bahnhöfe sind recht alt und teilweise heruntergekommen, aber nicht gefährlich, und ein Tagesticket kostet etwa genauso viel wie in Berlin (7 Dollar).&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32290061-115731777225844286?l=maria-in-usa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://maria-in-usa.blogspot.com/feeds/115731777225844286/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32290061&amp;postID=115731777225844286&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32290061/posts/default/115731777225844286'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32290061/posts/default/115731777225844286'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://maria-in-usa.blogspot.com/2006/09/01092006-kunst-kultur-und-alte-freunde_01.html' title='01.09.2006 - Kunst, Kultur und alte Freunde'/><author><name>Maria Wecke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17985026570050256592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_4229_50k.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32290061.post-115731728179195249</id><published>2006-08-31T23:00:00.000+02:00</published><updated>2006-09-11T06:23:20.750+02:00</updated><title type='text'>31.08.2006 - New York, New York II</title><content type='html'>Zum Wachwerden sind wir heute vormittag von der Südspitze Manhattans mit der (kostenlosen) Fähre nach Staten Island und gleich wieder zurück gefahren. Vom Schiff aus kommt die Skyline von Manhattan nahezu vollständig ins Bild, und auch an der Freiheitsstatue fährt man vorbei. &lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5509.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5509.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5499.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5499.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt; Derart auf den Tag eingestimmt, stürzten wir uns in die Hochhäuserschluchten des Finanzbezirks um die Wall Street herum. Um die Ecke von der New Yorker Börse befindet sich ein Straßenzug mit gut erhaltenen Häusern aus dem 18. Jhd. In einem irisch-amerikanischen Restaurant kehrten wir zum Mittagessen ein und genossen Steak-Sandwiches und Burger zu je 8 Unzen (knapp 250 g) Fleisch. Im Financial District gibt es neben einigen modernen auch viele ältere Wolkenkratzer, deren Fassaden im unteren Bereich schlicht und oben mit detailreichen Art-Deco-Elementen verziert sind. &lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5558.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5558.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5549.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5549.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5524.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5524.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Straßen sind teilweise so eng und die Hochhäuser so hoch, dass nur wenig Sonnenlicht zum Boden dringt. Die Zusammenstellung der Gebäude ist ein buntes Sammelsurium verschiedener Stile, aus Alt, Neu, Gepflegt oder Heruntergekommen, so dass sich ständig interessante neue Perspektiven ergeben. Auf unserem Weg kamen wir auch am Ground Zero, dem vormaligen World Trade Center, vorbei - außer einer riesengroßen Baugrube für das neue Hochhaus und einer durchaus geschmackvollen Fotoausstellung zum 11. September 2001 ist das Ganze aber eher unspektakulär.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Abschluss unseres Spaziergangs durch Lower Manhattan sind wir noch auf der Brooklyn Bridge entlanggelaufen und durch Chinatown zur U-Bahn, die uns dann zum Central Park brachte.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5573.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5573.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5597.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5597.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;Der Central Park ist die grüne Lunge Manhattans, und befindet man sich auf der großen Wiese in seiner Mitte, glaubt man kaum, in einer Großstadt zu sein - wenn da nicht ringsum die vielen Hochhäuser in der Ferne hinter den Bäumen wären. An einem der Seen verschnauften wir und entschlossen uns angesichts der schönen Abendsonne, doch noch die Warteschlange am Empire State Building auf uns zu nehmen. Dort war es allerdings so voll und wir mussten verschiedene Menschenschlangen am Sicherheitscheck, zum Ticketkauf und beim Warten auf den Fahrstuhl nach oben hinter uns bringen. Als wir nach etwa einer Stunde endlich im 86. Stock ausstiegen, war es bereits zappenduster. Der Blick auf die hellerleuchteten Straßen und Hochhäuser war allerdings durchaus beeindruckend - wenn auch durch die Menschenmassen auf der Aussichtsplattform und durch das lange Anstehen angesichts von 16 Dollar Eintritt (billigstes Ticket) ein teurer Spaß. Da bot der Victoria Peak in Hong Kong letztes Jahr wesentlich mehr für sein Geld - was beeindruckende Wolkenkratzer angeht, stumpft man wohl ab mit der Zeit ;-)  &lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5622.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5622.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5619.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5619.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Bevor wir zurück ins Hostel fuhren, kauften wir noch ein paar Bagels - man stellt sie sich am besten als reichhaltige Brötchen mit Loch vor, die dick mit Frischkäse bestrichen und nach Wahl (klassisch mit "Lox", also Lachs, am besten frisch vom Filet abgeschnitten) belegt sind. Klingt unspektakulär, ist aber recht nahrhaft und lecker.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32290061-115731728179195249?l=maria-in-usa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://maria-in-usa.blogspot.com/feeds/115731728179195249/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32290061&amp;postID=115731728179195249&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32290061/posts/default/115731728179195249'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32290061/posts/default/115731728179195249'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://maria-in-usa.blogspot.com/2006/08/31082006-new-york-new-york-ii.html' title='31.08.2006 - New York, New York II'/><author><name>Maria Wecke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17985026570050256592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_4229_50k.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32290061.post-115731724419164147</id><published>2006-08-30T23:00:00.000+02:00</published><updated>2006-09-11T05:32:23.766+02:00</updated><title type='text'>30.08.2006 - New York, New York</title><content type='html'>Heute morgen in New York angekommen, nahmen wir den Bus-Shuttle direkt zu unserem Hostel im Stadtteil Chelsea in Manhattan. "Direkt" heißt in New York, dass man zwei Stunden durch den morgendlichen Berufverkehr unterwegs ist. Zum Glück konnten wir uns diesmal chauffieren lassen und hatten die Stadtrundfahrt damit inklusive.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;New York ist schon recht beeindruckend, aber irgendwie hatten wir uns die Stadt noch krasser und schicker vorgestellt. Vielleicht sind wir aber in Punkto Hochhäuser und Leuchtreklamen durch Shanghai und Hong Kong schon etwas abgestumpft ;-) Möglicherweise stellt sich der Skyline-Wow-Effekt auch erst morgen bei einem Besuch auf der Aussichtsplattform des Empire State Buildings ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Insbesondere die älteren Wolkenkratzer wirken aufgrund der angegrauten Fassaden teilweise etwas düster und sehr massiv, und damit natürlich nicht so elegant und futuristisch wie die modernen vollverglasten Hochhäuser. Umso beeindruckender ist es allerdings, dass diese Gebäude schon vor 80 Jahren gebaut wurden. &lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5434.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5434.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5438.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5438.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt; Nach dem Einchecken im Hostel erkundeten wir zu Fuß die Umgebung und liefen an der 5th Avenue nach Norden, am Empire State Building, dem Madison Square Park, der Grand Central Station und dem Chrysler Building vorbei und weiter zum Times Square. Dort herrscht zur Rush Hour die totale Reizüberflutung: Riesengroße leuchtende Videowände von allen Seiten, hupende Taxen auf fünf Spuren und Massen von hektisch vorbeieilenden New Yorkern. &lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5460.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5460.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5480.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5480.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt; Den Abend haben wir ganz ruhig und entspannt im Innenhof des Hostels mit anderen jungen Leuten aus aller Welt bei kostenloser Pizza und teuer erstandenem Heineken-Bier verbracht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32290061-115731724419164147?l=maria-in-usa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://maria-in-usa.blogspot.com/feeds/115731724419164147/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32290061&amp;postID=115731724419164147&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32290061/posts/default/115731724419164147'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32290061/posts/default/115731724419164147'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://maria-in-usa.blogspot.com/2006/08/30082006-new-york-new-york.html' title='30.08.2006 - New York, New York'/><author><name>Maria Wecke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17985026570050256592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_4229_50k.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32290061.post-115731721587367628</id><published>2006-08-29T23:00:00.000+02:00</published><updated>2006-09-11T05:34:59.656+02:00</updated><title type='text'>29.08.2006 - Cable Car, Mittagessen in Japantown, Flug nach Las Vegas und New York</title><content type='html'>Als krönenden Abschluss unseres Besuchs in San Francisco haben wir heute eine Fahrt mit der Cable Car unternommen. &lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5388.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5388.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt; Die Cable Car ist eines der Wahrzeichen von San Francisco, und in der zentralen Betriebshalle ist ein Cable Car Museum ein gerichtet, wo man Wissenswertes über Geschichte und Funktionsweise der Bahn erfährt und das Antriebssystem live besichtigen kann: In die Straße eingelassen verläuft ein dickes Stahlseil, das in der Betriebsstation mit einem starken Elektromotor mit einer konstanten Geschwindigkeit im Kreis bewegt wird. Die Bahn wird mittels großer Hebel, die der Schaffner bedient, am Seil eingeklinkt, und je nach Stärke der Zupackens kann die Geschwindigkeit gesteuert werden. Für die Bergabfahrt verfügt die Bahn über drei voneinander unabhängige Bremssysteme. Insgesamt können bis zu 26 Bahnen gleichzeitig auf den drei Strecken unterwegs sein.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5410.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5410.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt; Schon das Warten auf die Bahn an der Endhaltestelle ist ein Erlebnis, denn dort wird die Bahn auf einer in den Boden eingelassenen Scheibe von den Schaffnern gedreht. Die Fahrt selbst ist natürlich ein Abenteuer, besonders wenn man auf den Trittbrettern außen am Wagen mitfährt.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5375.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5375.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;Unterwegs stiegen wir an der berühmten Lombard Street aus, um die vielen Kurven bergab hinunterzulaufen. Die Lombard Street gilt als steilste Straße der Welt, obwohl sie es nicht ist (andere Straßen in San Francisco sind steiler) - mit schönen Rabatten bepflanzt ist sie jedoch sehr gut für Postkartenansichten und typische Touri-Fotos geeignet ;-) &lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5393.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5393.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt; Nach unserer Fahrt mit der Cable Car zog es uns zum Mittagessen noch einmal nach Japantown, wo wir eine leckere Portion Sushi und japanische Nudelsuppen zu uns nahmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach gönnten wir uns auf dem Union Square noch einen Kaffee, holten unsere Koffer aus dem Hotel und fuhren mit der S-Bahn, die hier BART heißt, zum Airport. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erstaunlicherweise waren beim Einchecken zum Inlandsflug nach New York über Las Vegas die Sicherheitsvorkehrungen sogar schärfer als in Heathrow. Vom Flugzeug aus hatten wir beim Landeanflug nach Las Vegas noch einen schönen Blick auf den nächtlich hellerleuchteten Strip. In Las Vegas gibt es sogar in den Wartezonen vor den Gates Spielautomaten - deren Gebimmel ist ohrenbetäubend und sehr nervig, wenn man eigentlich vor einem Nachtflug noch kurz die Augen zumachen möchte. Die Angestellten dort können einem wirklich leid tun.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32290061-115731721587367628?l=maria-in-usa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://maria-in-usa.blogspot.com/feeds/115731721587367628/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32290061&amp;postID=115731721587367628&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32290061/posts/default/115731721587367628'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32290061/posts/default/115731721587367628'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://maria-in-usa.blogspot.com/2006/08/29082006-cable-car-mittagessen-in.html' title='29.08.2006 - Cable Car, Mittagessen in Japantown, Flug nach Las Vegas und New York'/><author><name>Maria Wecke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17985026570050256592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_4229_50k.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32290061.post-115731718209557380</id><published>2006-08-28T22:54:00.000+02:00</published><updated>2006-09-11T05:24:39.436+02:00</updated><title type='text'>28.08.2006 - Plattfuß lässt grüßen</title><content type='html'>Heute wollten wir Downtown San Francisco näher in Augenschein nehmen. Am Civic Center und am Union Square reihen sich Hoch- und Kaufhäuser aneinander, während sich am United Nations Plaza und am Civic Center Plaza mit der City Hall das Regierungszentrum der Stadt befindet.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5326.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5326.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt; Von dort aus ging es wieder steil bergauf bis zum Alamo Square, einem Park auf einem Hügel, von dem aus man den auf vielen Postkarten verewigten Ausblick auf niedliche Holzhäuser im viktorianischen Stil vor dem Hintergrund der Skyline des Financial Districts hat.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5339.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5339.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt; Vom Alamo Square sind es nur ein paar Straßen zum Bezirk Haight-Ashbury. Hier sind die Wurzeln der Flower Power Bewegung zu finden, und auch heute noch ist dies das angesagteste Viertel von San Francisco. In einem der asiatischen Imbisse gönnten wir uns eine Nudelpause und anschließend einen fair gehandelten Kaffee in einer Espressobar, nachdem wir durch stylige Boutiquen und anarchistische Buchläden gebummelt waren.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5345.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5345.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5358.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5358.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5351.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5351.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt; Neben der großen chinesischen Gemeinde gibt es auch noch einen Bezirk, in dem hauptsächlich japanische Einwanderer leben. In Japantown hat man neben Antiquitäten und modernem Japan-Kitsch auch eine Riesenauswahl an - den Reiseführern zufolge hochwertigen - japanischen Restaurants.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5365.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5365.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt; Von der mittäglichen Nudelsuppe waren wir allerdings noch soweit gesättigt, dass wir erst später am Abend in Chinatown noch ein paar Teigtaschen erstanden und den Abend mit einem Bummel über die Amüsiermeile an der Columbus Avenue ausklingen ließen.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5369.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5369.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32290061-115731718209557380?l=maria-in-usa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://maria-in-usa.blogspot.com/feeds/115731718209557380/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32290061&amp;postID=115731718209557380&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32290061/posts/default/115731718209557380'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32290061/posts/default/115731718209557380'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://maria-in-usa.blogspot.com/2006/08/28082006-plattfu-lsst-gren.html' title='28.08.2006 - Plattfuß lässt grüßen'/><author><name>Maria Wecke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17985026570050256592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_4229_50k.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32290061.post-115731713281473900</id><published>2006-08-27T22:54:00.000+02:00</published><updated>2006-09-11T05:22:50.746+02:00</updated><title type='text'>27.08.2006 - Bay-Feeling, die Wurzeln von Flower Power und "Gut gebrüllt, Seelöwe"</title><content type='html'>Als spektakulären Beginn unserer Tagestour sind wir heute morgen über die Golden Gate Bridge gefahren. Da San Francisco durch die Wolken, die vom Pazifik in die Bucht hineingeweht werden, vormittags und abends in dichtem Nebel liegt, sah man leider kein Postkartenpanaroma der Brücke in der Morgensonne. Beeindruckend war die Fahrt aber trotzdem, und vom Aussichtspunkt auf der anderen Seite der Bucht konnte man die Stahlkonstruktion bestaunen.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5216.1.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5216.1.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;In Sausalito, einem recht schicken, maritimen Örtchen ähnlich einem deutschen Seebad, stärkten wir uns mit einem Frühstück in einem Cafe, bevor wir dem Verlauf der Bucht Richtung Berkeley folgten. Dort liegt die zweite renommierte Universität San Franciscos, und natürlich ließen wir es uns nicht nehmen, auch deren Campus zu erkunden. &lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5232.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5232.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;In Berkeley nahm Mitte der 60er die Flower Power-Bewegung ihren Anfang, und der Ort bekam aufgrund der Radikalität mancher studentischer Gruppen den Spitznamen "Berserkeley". Der damalige Gouverneur von Kalifornien, Ronald Reagan, meinte 1964 sogar, die Nationalgarde nach Berkeley schicken zu müssen, um die öffentliche Ordnung wiederherzustellen. Dass Berkeley im Vergleich zu Stanford eher alternativ ist, merkt man nicht nur daran, dass der Campus nicht so "aus einem Guss" historisch designed aussieht, sondern auch daran, dass viele selbstgemalte Plakate verschiedenster Interessengruppen dort hängen, wie z.B. "International Socialists Organisation" oder "The Society for the Rescue of Rural Values and Native Life". In der Nähe des Campus tobt an der Telegraph Avenue das bunte Studentenleben, und viele Stände bieten Memorabilia der Hippie-Zeit an - auf den Kauf psychedelisch bunter Batikhemden haben wir jedoch verzichtet.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5264.0.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5264.0.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Natürlich hat auch Berkeley einen Universitätsturm, auf den man sogar hinauffahren konnte, und da mittags das Wetter aufklarte, hatten wir gleich einen Rundumblick über den Campus. In der Nähe von Berkeley gibt es einen Yachthafen, die Berkeley Marina, direkt an der Bucht. Dort picknickten wir direkt am Wasser und hatten eine wunderbare Aussicht auf die Wolkenkratzer von Downtown San Franscisco.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Weg zurück in die Stadt über Richmond und Oakland passierten wir zwei große Brücken. Eine davon, die Oakland Bridge, wurde einige Jahre früher als die Golden Gate Bridge eröffnet und ist sogar länger als diese, allerdings mit kleineren Brückentürmen und grau statt rostrot angestrichen - nichtsdestotrotz ist es ein Erlebinis, dort hinüber zu fahren, besonders weil sie die meistbefahrene Verkehrsstrecke in Kalifornien ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach unserem Ausflug wollten wir den Rest des sonnigen Nachmittags nutzen, um doch noch einen schönen Blick über Downtown San Francisco zu erhaschen. Dazu erklommen wir den Telegraph Hill, auf dem der Coit Tower steht, dessen Bau von Alfred Hitchcock gesponsert wurde. Apropos "erklimmen": Einige Straßen hier sind wirklich unglaublich steil, mit einer Steigung von bis zu 35°! Die Autos müssen  entweder quer zur Fahrbahn geparkt werden, oder es müssen die Räder Richtung Bordstein zeigen und die Parkbremse (ähnlich der Handbremse bei Schaltwagen) angezogen werden - auf das Nichteinhalten dieser Regeln stehen hohe Strafen. Auf der anderen Seite des Telegraph Hill führen nicht einmal Straßen entlang, sondern nur steile Treppen zwischen malerischen Holzhäusern und schön bepflanzten Gärten hinunter.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5290.1.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5290.1.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Den Abend verbrachten wir auf der berühmten Fisherman's Wharf direkt am Wasser: Da es wieder kühler und windiger wurde, aßen wir zum Auftauen Muscheleintopf in einer Brotschüssel (Clam Chowder, eine lokale Spezialität). Neben einer Menge Fußvolk und Straßenkünstlern bevölkern auch Seelöwen einen der Piers auf Fisherman's Wharf - letztere nehmen es allerdings sehr gelassen, ein Touristenmagnet zu sein. Sie liegen einfach faul herum, bruellen ab und zu oder gleiten ins Wasser. Im Umfeld der Piers gibt es außerdem noch eine Vielzahl kleiner Buden mit touristischem Schnickschnack - mit "San Franscisco"-Schriftzug bestickte Fleecejacken waren aufgrund der Temperaturen sicher der Verkaufsschlager des Tages.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5316.1.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5316.1.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32290061-115731713281473900?l=maria-in-usa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://maria-in-usa.blogspot.com/feeds/115731713281473900/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32290061&amp;postID=115731713281473900&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32290061/posts/default/115731713281473900'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32290061/posts/default/115731713281473900'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://maria-in-usa.blogspot.com/2006/08/27082006-bay-feeling-die-wurzeln-von.html' title='27.08.2006 - Bay-Feeling, die Wurzeln von Flower Power und &quot;Gut gebrüllt, Seelöwe&quot;'/><author><name>Maria Wecke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17985026570050256592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_4229_50k.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32290061.post-115678255720000226</id><published>2006-08-26T18:05:00.000+02:00</published><updated>2006-09-11T05:23:56.103+02:00</updated><title type='text'>26.08.2006 - If you're going to San Francisco...</title><content type='html'>Von Fresno sind wir heute Richtung Nordwesten nach San Francisco aufgebrochen.  Hügellandschaften mit viel goldfarbenem Gras und dunkelgrünen geduckten Bäumen wechselten sich ab mit kleinen Orten, um die herum sich Obstplantagen mit Kirsch-, Nektarinen- und Pfirsichbäumen gruppieren. Die Farben der Landschaft waren besonders beeindruckend am San Luis Reservoir, einem großen Stausee und beliebten Erholungsgebiet, das wir passierten. &lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5108.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5108.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Im Süden von San Francisco fuhren wir durch das Silicon Valley (viele große Firmen, erstaunlich grüne und belebte Straßen) und hielten kurz am Infinite Loop 1 (Endlosschleife 1), der Firmenzentrale von Apple Computer. Eigentlich wollten wir am Empfang nachfragen, ob Steve Jobs da ist und sich mal mein iBook ansehen könnte, weil mein Webbrowser immer abstürzt, aber weil Sonntag war, wurde nichts daraus.   &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach erreichten wir Palo Alto, wo sich die berühmte Stanford University befindet. Der Uni-Campus ist unbedingt sehenswert, mit auf alt getrimmten ockerfarbenen Gebäuden (fast wie in der Toscana) und so malerisch, dass uns an diesem Samstag mehrere junge Hochzeitspaare, wahrscheinlich Studenten, begegnet sind, die dort Fotos schießen ließen. Alle Gebäude sind nach großzügigen Spendern, meist ehemaligen Studenten wie den Herren Hewlett und Packard, benannt. Das Informatik-Gebäude trägt den Namen von Bill Gates, der zwar gar nicht in Stanford studiert, aber wohl für das Gebäude ganz ordentlich in die Tasche gegriffen hat. Leider war der Aussichtsturm der Universität wegen der Semesterferien (Mangel an studentischen Führern) geschlossen.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5142.2.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5142.2.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5123.2.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5123.2.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Gegen 17:00 erreichten wir Downtown San Francisco und bezogen unser Hotel, das sehr zentral liegt. Da wir das Auto noch bis morgen nachmittag gemietet haben und Parken sehr teuer und vor allem schwer zu finden ist, sind wir noch ein bisschen kreuz und quer und vor allem bergauf und bergab durch die Stadt gefahren und haben im Nordwesten am Golden Gate Park und am Presidio einmal in die Bucht zur Golden Gate Bridge geschaut. Abends war die Bucht jedoch voller Nebel und Wolken, die der Wind vom Pazifik hineinbläst. &lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5163.2.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5163.2.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt; Unseren Hunger haben wir dann noch in einem richtig guten und gar nicht so teuren Restaurant in Chinatown mit Teigtaschen und den für San Francisco obligatorischen Meeresfrüchten gestillt. In Chinatown fühlt man sich wie nach Hong Kong versetzt, überall Garküchen und kleine Ramschläden, und viele, viele Chinesen. Kaum zu glauben, dass man sich in Amerika befindet. Die ersten Chinesen kamen vor etwa 150 Jahren als Arbeiter für den Bau der großen Eisenbahnstrecken nach Amerika. In einem kleinen Dorf in der Umgebung kann man wohl sogar Überreste eines chinesischen Fischerdorfes besichtigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Morgen wollen wir die Zeit bis zur Autorückgabe am Nachmittag nutzen, um uns noch das eine oder andere außerhalb gelegene Ziel anzuschauen - welches genau, wissen wir noch nicht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32290061-115678255720000226?l=maria-in-usa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://maria-in-usa.blogspot.com/feeds/115678255720000226/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32290061&amp;postID=115678255720000226&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32290061/posts/default/115678255720000226'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32290061/posts/default/115678255720000226'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://maria-in-usa.blogspot.com/2006/08/26082006-if-youre-going-to-san.html' title='26.08.2006 - If you&apos;re going to San Francisco...'/><author><name>Maria Wecke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17985026570050256592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_4229_50k.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32290061.post-115674394768559778</id><published>2006-08-25T07:29:00.000+02:00</published><updated>2006-09-11T05:23:24.716+02:00</updated><title type='text'>25.08.2006 - Nature rocks!</title><content type='html'>Heute sind wir von Lee Vining zeitig zum Yosemite National Park aufgebrochen. Der Eingang zum Park war nur knapp 15 km entfernt, allerdings hat das Areal eine Ausdehnung von etwa 70 mal 80 km und ist sehr bergig, so dass man auf schmalen Bergstraßen knapp eine Stunde bis zum ersten größeren Ort im Yosemite Valley braucht.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5010.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5010.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das Gebiet ist durch eine Hebung der Sierra Nevada entstanden, und in der letzten Eiszeit wurden durch riesige Gletscher, die das Tal füllten, interessante Felsformationen aus den schroffen Bergen geschliffen. Nachdem die Gletscher getaut waren, blieben der Merced River im Tal und einige Wasserfälle zurück. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser erster Anlaufpunkt war das Yosemite Valley. Schöne Flusslandschaften und von Eichen umstandene Wiesen sind umgeben von steilen Felswänden, und der Ausblick ist wirklich phänomenal. Die beeindruckendsten Felsen sind der El Capitan, ein gigantischer Felsbrocken, und der Half Dome, ein Felsen, der wie eine halbierte Kuppel aussieht. Im Valley sind wir bei super Wetter (sonnige 28°C) durch den Wald entlang des Merced River zu den Yosemite Falls gewandert. Da der Nationalpark ein beliebtes Ferienziel ist, begegneten uns viele Familien auf Fahrrädern, Wanderer, Kletterer und Schlauchbootfahrer. &lt;br /&gt;An den Yosemite Falls kletterten wir auf den Felsen unter dem Wasserfall herum und picknickten auf einem großen Stein, während unsere Füße im kalten Wasser baumelten - sehr entspannend!&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5032.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5032.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als nächstes steuerten wir einen etwa 45 km entfernten und knapp 1000 m höher gelegenen Aussichtspunkt, den Glacier Point, an. Das Panorama über die Wasserfälle und den Half Dome war atemberaubend. Durchs Fernglas sah man, dass sich auf der Spitze des Half Domes eine ganze Menge Menschen befanden, die den anstrengenden, insgesamt zwölfstündigen Weg auf sich genommen hatten. &lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5054.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5054.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5062.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5062.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsere letzte Station im Yosemite National Park war die südlich gelegene Mariposa Grove, ein Waldgebiet mit Sequoias. Sequoias sind riesige Koniferen mit einem Stammdurchmesser von bis zu 10 m. Es gibt auch einen eigenen Sequoia National Park südlich des Yosemite, doch wenn man aus Richtung Death Valley kommt, gibt es auf der Ostseite dort keinen Eingang, so dass die Mariposa Grove im Yosemite eine gute Gelegenheit darstellt, die Riesenbäume noch zu sehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beeindruckend sind nicht nur Höhe und Dicke der Sequoias, sondern auch ihr Alter, das mehrere tausend Jahre betragen kann - diese Bäume können sogar Waldbrände überstehen, was man bei einigen an teilweise verkohlten Stämmen mit grünen Kronen sehen konnte. Ihre Zapfen sind ebenfalls riesengroß.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_5081.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_5081.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Apropos Waldbrand: Im Nationalpark gibt es eine eigene Feuerbrigade, die nicht Waldbrände löscht, sondern sogar welche legt. Dies ist aber nicht kriminell, sondern geschieht kontrolliert als gezielte Walderhaltungsmaßnahme, um trockenes totes Material zu entsorgen und Platz zu schaffen für neue junge Sequoias auf fruchtbarer Asche. Auch natürlich auftretende Feuer, z.B. durch Blitzschlag, lässt man an einigen Orten brennen - den Rauch von zwei davon haben wir sogar aus der ferne gesehen. Um zu vermeiden, dass besorgte Touristen die Ranger mit Feueralarm-Anrufen belästigen, hängen an den entsprechenden Aussichtspunkten Informationstafeln, die den Sinn der Feuer erläutern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gegen 17:30 verließen wir den Yosemite National Park Richtung Süden, bis wir in Fresno unser Motelzimmer bezogen. Auf dem Weg dorthin veränderte sich wieder die Landschaft. Nun befinden wir uns inmitten ausgedehnter, hügeliger, goldfarbener Graslandschaften, mit eingestreuten Obstplantagen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32290061-115674394768559778?l=maria-in-usa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://maria-in-usa.blogspot.com/feeds/115674394768559778/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32290061&amp;postID=115674394768559778&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32290061/posts/default/115674394768559778'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32290061/posts/default/115674394768559778'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://maria-in-usa.blogspot.com/2006/08/25082006-nature-rocks.html' title='25.08.2006 - Nature rocks!'/><author><name>Maria Wecke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17985026570050256592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_4229_50k.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32290061.post-115666090581575198</id><published>2006-08-24T08:26:00.000+02:00</published><updated>2006-09-11T05:25:12.143+02:00</updated><title type='text'>24.08.2006 - Tal des Todes und der wilde Westen</title><content type='html'>Von Las Vegas sind wir heute in Richtung Yosemite National Park aufgebrochen und wollten dabei das Death Valley durchqueren. Vor der Einfahrt in den Nationalpark hatten wir noch unsere Wasservorräte aufgefüllt und vollgetankt, denn es passiert immer wieder - wie im Visitor Center in aktuellen Zeitungsartikeln zu lesen -, dass Leute dort mit dem Auto liegenbleiben, was bei Temperaturen von über 40°C im Schatten (wobei es keine schattigen Plätze gibt) lebensgefährlich ist. Für den Otto-Normal-Touristen jedoch, der sowieso nur auf den asphaltierten Hauptstraßen bleibt und nicht wandern geht, besteht allerdings überhaupt keine Gefahr, denn der Nationalpark ist recht gut besucht und hat insgesamt sogar drei winzige Orte mit je drei Häusern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Strecke durchs Death Valley führte uns nicht nur durch die eigentliche Wüste, sondern auch zwischen vielen, vielen Bergen und bizarren Felslandschaften hindurch - das Death Valley ist überraschenderweise nämlich nicht komplett flach, sondern ein großer Teil des Nationalparks besteht aus faszinierenden Canyons und Schluchten. Die Orte im Death Valley haben teils recht lustige Namen: Stove Pipe (Ofenrohr), Furnace (Feuerstelle), Devil's Golf Course (so zerklüftet, dass nur der Teufel dort Golf spielen kann). Das eigentliche Tal des Todes liegt bis zu knapp 90 m unter Meeresspiegelniveau. Die Natur ist wirklich gewaltig, krass und gigantisch, genau wie beim Grand Canyon lasse ich auch hier lieber ein paar Bilder sprechen.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_4873.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_4873.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_4894.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_4894.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_4932.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_4932.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_4942.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_4942.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_4966.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_4966.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Nach der Durchquerung der Wüste machten wir in Lone Pine, einem gemütlichen Wild West-Städtchen, Station und aßen in einem mexikanischen Restaurant Fajitas und scharfe Steaks Mexicana, unglaublich lecker. Auch in Bishop, wo wir einen richtig guten Kaffee tranken, fühlten wir uns in die Zeiten des Goldrausches zurückversetzt, denn alle Häuser entlang der Hauptstraße sehen aus wie Saloons, Casinos und Wild West-Tante-Emma-Läden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Westlich vom Death Valley liegt die Bergkette der Sierra Nevada und direkt gegenüber von Lone Pine liegt der Mount Whitney, der höchste Berg der USA (nicht ganz 5000 m), auf den man von der Stadt aus einen schönen Blick hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schließlich sind wir nun 10 Meilen vom östlichen Eingang in den Yosemite National Park in Lee Vining abgestiegen. Die Landschaft ist hier sehr bergig, mit bewaldeten Hängen (keine Wüste mehr!). Lee Vining liegt auf 2000 m Höhe direkt am Mono Lake, einem beliebten Urlaubsziel der Amerikaner. Am See gibt es bizarr geformte Tuffsteinskulpturen (Tufas), und von Lee Vining hat man einen schönen Ausblick über das Wasser und auf ein paar felsige Inseln. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um morgen in den Yosemite National Park zu gelangen, müssen wir allerdings noch über die Berge, gleich nebenan am Tioga-Pass (nochmal gut 1000 m Höhe von hier aus). Nach all den Felsenwüsten, ausgetrockneten Canyons und Salzseen, trockenen Büschen und Kakteen der letzten Tage freue ich mich jetzt schon auf die richtig großen grünen Bäume und Wasserfälle des Yosemite.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32290061-115666090581575198?l=maria-in-usa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://maria-in-usa.blogspot.com/feeds/115666090581575198/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32290061&amp;postID=115666090581575198&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32290061/posts/default/115666090581575198'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32290061/posts/default/115666090581575198'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://maria-in-usa.blogspot.com/2006/08/24082006-tal-des-todes-und-der-wilde.html' title='24.08.2006 - Tal des Todes und der wilde Westen'/><author><name>Maria Wecke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17985026570050256592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_4229_50k.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32290061.post-115665899703844590</id><published>2006-08-23T08:08:00.000+02:00</published><updated>2006-09-11T05:25:39.773+02:00</updated><title type='text'>23.08.2006 - Glücksspielhölle, Kaffeefahrt auf Amerikanisch und "Mamma Mia"</title><content type='html'>Gestern abend stürzten wir uns ins Getümmel auf dem Strip. Zum Abendessen kehrten wir in eine Pizzeria in Damaskus ein, anschließend sind wir noch schnell auf einen Caipirinha nach Paris gegangen. Unterwegs gerieten wir in einen Gewitter-Platzregen und sind an einem ausbrechenden Vulkan vorbeigelaufen. Die große Piratenschlacht haben wir leider verpasst und die Achterbahn in 300 m Höhe hatte schon zu. Klingt nach einem schlechten Trip und ganz miesen Drogen? Keinesfalls, denn in Las Vegas findet man New York, München, Paris, Damaskus, Venedig, die Sphinx und die Pyramiden von Gizeh, eine Ritterburg und eine Pirateninsel in schöner Eintracht nebeneinander auf den 3 km des Strip - simulierte Naturschauspiele und ganze nachgebaute Straßenzeilen in Einkaufsmeilen inklusive. Man fragt sich zunächst, wie man so einen Irrsinn mitten in der glühenden Wüste finanzieren kann und wie sich das Ganze für die Betreiber rechnet - bis man sich tatsächlich in einem der großen Casinos wiederfindet, umringt vom Bimmeln hunderter "Slot Machines" (einarmige Banditen) und Massen von Menschen, die dort und an Spieltischen ihr Glück versuchen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tiark hat es schön formuliert: Las Vegas lebt von der Illusion, zur rechten Zeit am rechten Ort mit einem Quäntchen Glück ein Vermögen machen zu können, und die Leute fallen darauf herein.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_4821.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_4821.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_4802.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_4802.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_4745.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_4745.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am nächsten Morgen wollten wir den Strip bei Tageslicht erkunden. In einem der Hotels auf dem Weg wurde uns ein interessantes Angebot gemacht: Für 10 Dollar pro Person konnte man Tickets für eine abendliche Show bekommen, wenn man an einer Besichtigungstour zu einem südlich gelegenen neuen Luxusappartmentkomplex teilnahm. Nun ja, Studenten mit knappem Reisebudget sind für Kaffeefahrten immer offen, solange nicht Heizdecken verkauft werden, also warum nicht? Schließlich kosten die Show-Karten normalerweise nicht unter 80 Dollar pro Stück, und wir haben uns dreimal versichern lassen, dass wir außer Gucken keine Verpflichtungen bei der Tour eingehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Besichtigungstour gab uns einen ziemlich interessanten Einblick in Kaffeefahrten auf Amerikanisch: Mit ca. 30 anderen Interessenten wurden wir zu einem Welcome Center gebracht, wo wir von unserer eigenen (!) Führerin für die Besichtigung in Empfang genommen wurden. Nach dem kostenlosen Lunch besichtigten wir den wirklich recht luxuriösen Appartmentkomplex. Nach einer Menge Small Talk ging es schließlich ums Geschäft: Uns wurde angeboten, Anteile an einem Appartment zu erwerben - natürlich zu einem Super-Spezial-Preis, wenn wir sofort unterschreiben. Die Verkaufsmethoden, mit denen wir und die anderen Teilnehmer umgarnt wurden, waren so vorhersehbar wie gruselig - ich möchte nicht wissen, wie viele Leute sich da haben einlullen lassen. Vom ethnisch passenden Führer (unsere hatte - "Oh really, you're from Germany? What a coincidence!" - einige Jahre in Deutschland gelebt) bis hin zu Geheimniskrämerei um den Preis, der sich dann als so erstaunlich niedrig herausstellte, dass man ja blöd wäre, nicht zu kaufen - naja, man kennt das ja. Tiark hat den Verkäufer ziemlich auflaufen lassen, was diesen veranlasste, uns das Appartement schließlich zu einem Viertel des zuerst genannten Preises anzubieten, aber natürlich haben wir nichts gekauft und nach ein bisschen Hin und Her auch anstandslos unsere ersehnten 10-Dollar-Tickets für das ABBA-Musical "Mamma Mia" am gleichen Abend erhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Show war wirklich erstklassig, witzig und mit tollen Sängern und Tänzern - der Ausflug zum Appartmentkomplex hatte sich also gelohnt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Außer Show und Kaffeefahrt haben wir natürlich noch jede Menge lustiger Dinge am Strip angeschaut und uns zur Happy Hour in der Coyote Ugly-Bar im NEW YORK, NEW YORK einen Eistee nach Long Island-Art gegönnt ;-)&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_4758.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_4758.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_4789.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_4789.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32290061-115665899703844590?l=maria-in-usa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://maria-in-usa.blogspot.com/feeds/115665899703844590/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32290061&amp;postID=115665899703844590&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32290061/posts/default/115665899703844590'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32290061/posts/default/115665899703844590'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://maria-in-usa.blogspot.com/2006/08/23082006-glcksspielhlle-kaffeefahrt.html' title='23.08.2006 - Glücksspielhölle, Kaffeefahrt auf Amerikanisch und &quot;Mamma Mia&quot;'/><author><name>Maria Wecke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17985026570050256592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_4229_50k.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32290061.post-115640656231974543</id><published>2006-08-22T10:01:00.000+02:00</published><updated>2006-09-11T05:26:18.830+02:00</updated><title type='text'>22.08.2006 - Grand Canyon, heading to Las Vegas</title><content type='html'>Unsere Tour ging heute von Flagstaff über Cameron südöstlich in den Grand Canyon National Park hinein. Was immer man über den Grand Canyon schon gehört, gelesen oder in Bildbänden und Filmen gesehen hat - "gigantisch" trifft es nur unzureichend. &lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_4667.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_4667.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_4661.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_4661.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_4692.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_4692.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_4658.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_4658.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Neben dem wirklich einzigartigen Ausblick ist es erstaunlich, dass sich der Rand des Grand Canyons etwa 2000 m über dem Meeresspiegel befindet. Der Grund dafür ist, dass sich das gesamte Plateau vor etwa 6 Millionen Jahren angehoben und sich der Colorado River in die Felsen gefressen hat; die untersten Gesteinsschichten der Schluchten sollen bis zu einer Milliarde Jahre alt sein. Man kann von einigen Aussichtspunkten sogar in den Canyon hinabsteigen, jedoch wird dies aufgrund der mörderischen Hitze am Grund der Schlucht (oben ist es angenehm sommerlich) und des anstrengenden Rückwegs nicht empfohlen. Ein Parkranger erzählte außerdem, dass es Klapperschlangen gibt. Die meisten Leute landen allerdings nicht wegen Schlangenbissen, sondern wegen alkoholbedingter Stürze in der Notaufnahme der parkeigenen Klinik ;-) Und wenn doch wegen Schlangenbissen, dann aufgrund von Streichelversuchen.&lt;br /&gt;Vom Grand Canyon fuhren wir dann über Williams und Kingman Richtung Las Vegas. Unterwegs gab es mehrere heftige Gewitter mit Regen wie aus Eimern, die allerdings sehr stark lokal begrenzt waren. Auf der Interstate sind wir dabei nicht nur Autos und Trucks, sondern auch auf "Homes on a Truck", auf LKWs verladene Häuser, gestoßen.&lt;br /&gt;Kurz vor Las Vegas befindet sich an der Grenze zwischen Arizona und Nevada der Hoover Dam, ein 1931 gebauter Staudamm am Colorado River. Dieses Bauwerk ist wie alles in den USA gigantisch und ein ingenieurtechnisches Meisterwerk. Nur die dadurch verbesserte Strom- und Wasserversorgung ermöglichte das Wachstum von Las Vegas, das bis heute anhält.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_4718.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_4718.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Gegen 19:00 erreichten wir Las Vegas, haben unser billiges Motel bezogen und wollen gleich noch mal auf den glitzernden Las Vegas Boulevard, auch "The Strip" genannt, an dem all die berühmten Hotels und Casinos liegen (mehr dazu morgen). Da wir nach zwei hauptsächlich im Auto verbrachten Tagen vom Fahren die Nase voll haben, haben wir uns entschieden, den ganzen nächsten Tag für Besichtigungen in der Stadt zu nutzen und bis zum 24.08. hier zu bleiben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32290061-115640656231974543?l=maria-in-usa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://maria-in-usa.blogspot.com/feeds/115640656231974543/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32290061&amp;postID=115640656231974543&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32290061/posts/default/115640656231974543'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32290061/posts/default/115640656231974543'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://maria-in-usa.blogspot.com/2006/08/22082006-grand-canyon-heading-to-las.html' title='22.08.2006 - Grand Canyon, heading to Las Vegas'/><author><name>Maria Wecke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17985026570050256592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_4229_50k.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32290061.post-115622248095776274</id><published>2006-08-22T06:54:00.000+02:00</published><updated>2006-08-24T22:42:32.170+02:00</updated><title type='text'>21.08.2006 - On the road</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_4585.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_4585.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Heute war der Tag, an dem wir ordentlich "Kilometer geschrubbt" haben. Unter anderem sind wir ein gutes Stück auf der historischen Route 66 durch Arizona gefahren, vorbei an etwas heruntergekommenen Tankstellen und Diners, die original aussehen wie aus einem amerikanischen Road Movie.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_4581.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_4581.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Abends sind wir in Flagstaff, einem Straßen- und Eisenbahnknotenpunkt etwa 100 km vom Grand Canyon entfernt, abgestiegen. Flagstaff ist eigentlich ein recht gemütlicher Ort mit einem alten Stadtkern, wo es dank der Northern Arizona University viele junge Leute und ein reiches Angebot an Bars, Kneipen und Galerien gibt. In der Umgebung gibt es noch eine Reihe interessanter Sehenswürdigkeiten wie Meteoritenkrater, Indianermuseen und Vulkanlandschaften. Flagstaff liegt auf 2000 m über N.N. und auf dem nahegelegenen Mount Humphreys (4000 m) kann man angeblich sogar Ski fahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Abendessen waren wir in einem Diner im Stil der 50er Jahre. Die Steaks waren erstklassig und Tiark hat sich einen 4-Dollar-Milchshake bestellt. Ich weiß nicht, ob er 4 Dollar wert war, aber es war ein verdammt guter Shake.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_4639.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_4639.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_4635.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_4635.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32290061-115622248095776274?l=maria-in-usa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://maria-in-usa.blogspot.com/feeds/115622248095776274/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32290061&amp;postID=115622248095776274&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32290061/posts/default/115622248095776274'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32290061/posts/default/115622248095776274'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://maria-in-usa.blogspot.com/2006/08/21082006-on-road.html' title='21.08.2006 - On the road'/><author><name>Maria Wecke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17985026570050256592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_4229_50k.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32290061.post-115622236487705730</id><published>2006-08-22T06:51:00.000+02:00</published><updated>2006-08-23T05:30:33.593+02:00</updated><title type='text'>20.08.2006 - Joshua Tree National Park und ein verrücktes Hotel</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_4449.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_4449.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Von LA ging es heute richtig auf die Straße, und auf der Interstate 10 über San Bernadino, Riverside über Palm Desert zum Joshua Tree National Park. Anstatt die ganze Zeit auf der großen Interstate (Autobahn) zu fahren, wählten wir eine längere, aber landschaftlich reizvollere Route über die San Jacinto Mountains. Serpentinen, Felsen, Büsche und ein paar vereinzelte Bäume begleiteten uns bis auf über 2000 m. Auf der anderen Seite der Bergkette erwartete uns das Städtchen Palm Desert, eine ziemlich künstliche Rentner- und Wellness-Stadt mitten in der Wüste. Im örtlichen Visitor Center versorgten wir uns mit Kartenmaterial und bekamen eine Empfehlung für eine Übernachtungsmöglichkeit auf der anderen Seite des Joshua Tree National Parks, den wir am Nachmittag durchqueren wollten. &lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_4494.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_4494.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;In der Wüste macht sich die komfortable Ausstattung unseres Autos bezahlt: Die Klimaanlage ist bei über 40°C unerlässlich, und dank Automatikgetriebe und Tempomat kann man die Füße aus dem Fenster hängen (für unsere Eltern: War nur Spaß!). Bei den schnurgeraden Highways hier bräuchte man eigentlich nicht mal die Hände zum Fahren!&lt;br /&gt;Wir entschieden uns für die südliche Einfahrt in den Nationalpark und fuhren in die menschenleere Wildnis. Sehr praktisch ist es, dass sich entlang der Hauptstraßen durch den Park kleine Abstecher befinden, bei denen man kurze Spaziergänge (maximal 1 km) zu den Joshua Trees (eine Palmenart) und Kakteen machen kann. &lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_4546.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_4546.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Einen wunderbaren Ausblick bis nach Mexiko hatten wir von Keys View.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_4535.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_4535.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Der Übernachtungstipp des Palm Desert Visitor Centers erwies sich als ein Volltreffer: Im 29 Palms Inn sind auf einem mehrere Hektar großen Gelände alle Häuser und Räume unterschiedlich gestaltet. Überall stehen alte Schrottautos herum, es gibt einen Gemüsegarten, einen Teich - irgendwie hippiemäßig und total trashig, aber komfortabel und gemütlich. Nach einem bisschen Verhandeln über den Preis bezogen wir den "Bottle Room" in einem für den Süden Kaliforniens traditionellen Adobe-Lehmhaus, wie sie früher die Indianer bewohnten. Und am nächsten Morgen gab es zum Frühstück sogar leckere Muffins, süßes Brot und Obst inklusive.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32290061-115622236487705730?l=maria-in-usa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://maria-in-usa.blogspot.com/feeds/115622236487705730/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32290061&amp;postID=115622236487705730&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32290061/posts/default/115622236487705730'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32290061/posts/default/115622236487705730'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://maria-in-usa.blogspot.com/2006/08/20082006-joshua-tree-national-park-und.html' title='20.08.2006 - Joshua Tree National Park und ein verrücktes Hotel'/><author><name>Maria Wecke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17985026570050256592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_4229_50k.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32290061.post-115622231272711489</id><published>2006-08-22T06:49:00.000+02:00</published><updated>2006-08-24T06:59:38.926+02:00</updated><title type='text'>19.08.2006 - Hollywood und eine Radtour am Strand</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_4380.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/400/IMG_4380.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Morgens ganz zeitig sind wir mit dem Auto über Santa Monica (ebenfalls am Pazifik) und Beverly Hills nach Hollywood gefahren. Dort wollten wir im Griddle Cafe frühstücken und uns für den Tag stärken. Dabei gab es dann schon einmal die erste Lektion in Sachen "American Way of Life": Die Portion Pancakes (luftige Pfannkuchen) war derart riesig, dass wir uns die restlichen 2/3, die ich nicht mehr essen konnte, einpacken ließen und noch am nächsten Tag davon zehren konnten. Auch Tiark hatte mit seiner Portion Rühreier mit Speck und Bratkartoffeln (ja, zum Frühstück!) zu kämpfen. Und das will was heißen ;-) Der Kaffee dort war auch sehr lecker und vor allem konnte man soviele Kannen davon bekommen, wie man wollte. Allgemein bekommt man hier meistens, auch in Fast Food-Restaurants, unbegrenzt Getränke - allerdings erhält man aus psychologischen (?) Gründen einen kleineren Becher, wenn man statt eines Medium-Menüs ein Small-Menü bestellt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Derart gestärkt konnten wir dann auch den Hollywood Walk of Fame, die berühmte Straße mit in den Fußweg eingelassenen, berühmten Stars gewidmeten Sternen, in Angriff nehmen. Neben dieser Sehenswürdigkeit gibt es dort diverse große und berühmte Kinos und als Filmfiguren verkleidete Leute, mit denen man sich gegen ein Trinkgeld fotografieren lassen kann. So lieferten sich Darth Vader und Goofy einen Schwertkampf, und auch Mickey Mouse und Figuren aus der Sesamstraße waren nicht weit. Auf dem Hollywood Boulevard findet man außerdem viele Läden, die alles mögliche und unmögliche verkaufen: Von Perücken, Kostümen, Lack und Leder, alles für den Gruftie von heute, Tattoos und Piercings bis zu Armee-Bedarf bekommt man dort alles.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weil es ab mittags recht warm wurde (über 30°C, aber trockene Hitze), entschieden wir uns, zurück nach Venice zu fahren und es wie die Einheimischen am Wochenende zu machen: Wir mieteten zwei Fahrräder und radelten gemütlich auf dem Asphaltweg neben dem Strand am Ocean Front Walk entlang, gemeinsam mit anderen Radfahrern, Go-Kart-Fahrern, Skateboardern und Inline-Skatern. Am Front Walk herrschte buntes Treiben: viele Stände, an denen man sich die Haare flechten oder Henna-Tattoos malen lassen kann, die kitschigsten Souvenirs erstehen oder einfach nur den Straßenkünstlern zuschauen kann. Seebrücken gibt es übrigens in Kalifornien auch, doch häufig befinden sich darauf kleinere Rummelplätze mit Karussels und Achterbahnen und es kostet Eintritt.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_4387.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_4387.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach der vielen frischen Luft gingen wir dann abends noch bei "Mao's Kitchen" um die Ecke chinesisch essen - und es war endlich mal echt chinesisch, sogar mit den leckeren Auberginen in süß-scharfer Sauce, die ich noch aus Shanghai kenne. Eigentlich hätten wir einen so schönen Tag gerne mit einem Bier am Strand ausklingen lassen, doch ist dies hier leider illegal. In den Läden, die Alkohol verkaufen dürfen, hängen Schilder, die darauf hinweisen, dass das Zurschaustellen offener Alkoholgefäße in der Öffentlichkeit strafbar ist. Dafür sind auch fast alle Restaurants rauchfrei.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den ersten anderthalb Tagen in LA zeigt sich uns Kalifornien wirklich so, wie man es sich aus Filmen vorstellt, sogar die Autos und Häuschen der Rettungsschwimmer (Life Guards) sehen so aus, dass man befürchten muss, gleich von David Hasselhoff gerettet zu werden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32290061-115622231272711489?l=maria-in-usa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://maria-in-usa.blogspot.com/feeds/115622231272711489/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32290061&amp;postID=115622231272711489&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32290061/posts/default/115622231272711489'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32290061/posts/default/115622231272711489'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://maria-in-usa.blogspot.com/2006/08/19082006-hollywood-und-eine-radtour-am.html' title='19.08.2006 - Hollywood und eine Radtour am Strand'/><author><name>Maria Wecke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17985026570050256592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_4229_50k.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32290061.post-115622225907831022</id><published>2006-08-22T06:48:00.000+02:00</published><updated>2006-08-23T05:27:46.433+02:00</updated><title type='text'>18.08.2006 - Eine lange Reise, aber schließlich Meerblick</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_4410.2.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_4410.2.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;02:30 los in Lübeck, Ankunft 15:30 Ortszeit Los Angeles (00:30 in Deutschland) - fast einen ganzen Tag waren wir unterwegs, um nach Amiland zu kommen. Glücklicherweise lief bis auf eine lange Warteschlange am Check-In-Schalter von Virgin Atlantic in Heathrow alles reibungslos, trotz erhöhter Sicherheitsvorkehrungen. Im Flugzeug konnte man sich mit den neuesten Filmen und Musik des Virgin-Konzerns (schließlich flogen wir mit Virgin Atlantic) die Zeit vertreiben, aber den größten Teil des elfstündigen Fluges habe ich verschlafen, nur unterbrochen von den diversen Mahlzeiten. Tiark hat aber die semesterbedingte Kino-Abstinenz der letzen Wochen kompensiert und, ich glaube, 4 oder 5 Filme geguckt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Nähe des Flughafens in LA haben wir unseren Mietwagen, einen blaugrünen Pontiac, abgeholt und auch ohne große Erläuterungen gleich in Betrieb genommen. Das Auto, obwohl lediglich Mid Size, ist für deutsche Verhältnisse groß. &lt;br /&gt;Vom Flughafen selbst waren es nur etwa 10 Kilometer zu unserem Hostel in Venice Beach. Das Hostel liegt direkt an der Strandpromenade, die hier Ocean Front Walk heißt, und von unserem kleinen, einfachen Zimmer hatten wir sogar Blick auf die palmengesäumte Promenade und den Pazifik. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_4425.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/320/IMG_4425.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das Hostel an sich war recht einfach, mit Gemeinschaftsbad, das sich 4 Zimmer teilten, und halbwegs sauber, aber die Leute waren sehr nett und hilfsbereit und die Location erstklassig - für Studenten auf jeden Fall in Ordnung.&lt;br /&gt;Am ersten Abend sind wir nach einem kurzen Spaziergang auf der Promenade dann nur noch beim mexikanischen Imbiss um die Ecke eingekehrt und schließlich todmüde um 22:00 ins Bett gefallen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32290061-115622225907831022?l=maria-in-usa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://maria-in-usa.blogspot.com/feeds/115622225907831022/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32290061&amp;postID=115622225907831022&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32290061/posts/default/115622225907831022'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32290061/posts/default/115622225907831022'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://maria-in-usa.blogspot.com/2006/08/18082006-eine-lange-reise-aber.html' title='18.08.2006 - Eine lange Reise, aber schließlich Meerblick'/><author><name>Maria Wecke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17985026570050256592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_4229_50k.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-32290061.post-115488668043754482</id><published>2006-08-06T19:34:00.000+02:00</published><updated>2006-08-07T22:07:27.750+02:00</updated><title type='text'>Maria in der Blogger-Welt</title><content type='html'>Nun ist es soweit, auch ich werde zur Exhibitionistin und stelle meinen eigenen Blog ins Netz. Doch hat dies ausschließlich praktische Gründe: Im letzten Herbst in China habe ich noch an Freunde und Familie E-Mails mit großen Foto-Anhängen verschickt, doch sprengten diese regelmäßig die Volumengrenzen von web.de und anderen... Hier kann ich nun endlich so viel Text und Fotos online stellen, wie ich will! Und angesichts meiner geplanten Reise in die USA, mit sicher vielen tollen Bildern aus Nationalparks und Großstädten, die ich euch nicht vorenthalten möchte, ist so ein Blog doch etwas sehr praktisches.&lt;br /&gt;Also viel Spaß demnächst beim Lesen, am 18.08. geht es ab in die USA!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32290061-115488668043754482?l=maria-in-usa.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://maria-in-usa.blogspot.com/feeds/115488668043754482/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32290061&amp;postID=115488668043754482&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32290061/posts/default/115488668043754482'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/32290061/posts/default/115488668043754482'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://maria-in-usa.blogspot.com/2006/08/maria-in-der-blogger-welt.html' title='Maria in der Blogger-Welt'/><author><name>Maria Wecke</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17985026570050256592</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/2488/3527/1600/IMG_4229_50k.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
